Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Montag, 14.09.2015, 12:15

Liebe Leser/innen.

Mein Buchtipp der Woche ist wieder ernster Natur. Ich stelle euch Susanne Kliems brandneuen Kriminalroman „Trügerische Nähe“ vor, mit dem sie im Oktober auch nach Wien kommt.

Von diesem Roman hab ich ein druckfrisches Exemplar für euch. Wir kommt ihr dazu?

Meine Frage an euch: Könnt ihr euch vorstellen zusammen mit einem weiteren Paar zusammenzuziehen oder wäre das unmöglich für euch? Und wenn ja, Land oder Stadt?

Ich bin gespannt auf eure Antworten. Die skurrilsten, witzigsten, fantasievollsten, tiefsinnigsten, nachdenklichsten oder gruseligsten Kommentare/Einfälle erhalten ein druckfrisches Exemplar des Krimis.


Aber erstmal möchte ich euch die Autorin kurz vorstellen:



Susanne Kliem, 1965 am Niederrhein geboren, wuchs in Krefeld auf. Sie arbeitete als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD, ZDF und für das Festival ,Theater der Welt'. Sie war journalistisch tätig, verfasste Synchrondrehbücher und schrieb als Ghostwriterin Ratgeber rund um das Thema Karriere. Ihre Leidenschaft fürs Theater und die langjährige Arbeit als Regieassistentin und Regisseurin an deutschen Bühnen inspirierten sie zu ihrem Krimi-Debut "Theaterblut", das 2009 im Leporello Verlag erschien. Darauf folgte ,Die kalte Zeit', ein Krimi über die "Weihnachtsbaum-Mafia" und im Frühjahr 2014 der Thriller "Die Beschützerin" bei carl's books / C. Bertelsmann. Sie schreibt auch Kurzgeschichten, für die sie bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.
Susanne Kliem lebt mit ihrer Familie in Berlin. Sie ist Mitglied bei den "Mörderischen Schwestern", im Autorennetzwerk "Syndikat" und im "Autorenforum Berlin".?
Mehr unter: www.susannekliem.de


Heute ist das neue Buch im Carl´s Books Verlag (Random House) erschienen.

Ich habe das Buch gelesen.

Hier meine Meinung:


(Cover ©Carls books)

Trügerische Nähe


Susanne Kliem ist keine Unbekannte Autorin. Sie hat bereits zahlreiche Kurzgeschichten und zwei Romane veröffentlicht.
Nachdem ersten Thriller „Die Beschützerin“ der bei Carls Book erschienen ist, gibt es ab heute einen neuen Krimi aus der Feder der Autorin, der ebenfalls wieder bei Carl´s Book erschienen ist.

Die Aufmachung des Buches ist wie beim letzten grandios. Eine hochwertige Klappen-Broschur aus griffigem Papier erwartete den Leser. Das Cover düster und gruselig in dunklen Farben gehalten. Man sieht einen Teil eines Holzhauses, das nahe am See steht. Sehr gelungen, besonders wenn man das Buch bereits gelesen hat. Hier ist wirklich ein Cover geglückt, das dem Roman gerecht wird.

Schon der Prolog entführt uns an einen gruseligen Ort mitten im Wald. Hier ist etwas geschehen, es wird nur angedeutet, man fühlt die Tragödie, hat aber keine Ahnung, warum man in den Wald geführt wird. Bis zum letzten Absatz...

Im Mittelpunkt stehen zwei befreundete Ehepaare aus Berlin, die sich ihren vermeintlichen Traum erfüllen und einen alten Hof am Land erwerben und gemeinsam renovieren. Die Männer kennen sich seit dem Studium, zu viert hat man sich bereits oft und ausgiebig getroffen. Alle vier verstehen sich gut. Nachdem Einzug im beschaulichen Dorf bleibt jedoch nichts mehr wie es war. Livia, Marlis Tochter aus erster Ehe taucht unerwartet am Hof auf und bringt die Idylle gefährlich ins Wanken. Alte Wunden brechen auf, Neid, Eifersucht und vergangenes Unrecht wird wieder Thema. Und bald wird klar, dass der Hof nur eine Flucht vor der Realität darstellt, die bei beiden Paaren alles andere als noch intakt ist. Die Situation eskaliert. Und einer spielt schon die ganze Zeit falsch. Ist es Livia?



(Auch als Hörbuch! ©Audio Media)


Mit „Trügerischer Nähe“ hat sich Susanne Kliem selbst übertroffen. Der vorliegende Roman ist ein abgründiges Psychodrama, das an Spannung kaum zu überbieten ist. Die Autorin zeigt auf, dass ein packender Roman auch mit wenig Personen und Schauplätzen, kaum Blut und Grausamkeiten unter die Haut gehen kann. Wie Yasmin Rezas „Der Gott des Gemetzels“ sind es die Figuren und deren Beziehungen zueinander, die den Leser fesseln. Und beinahe ganz ohne Leiche auskommt. (Die wird erst im letzten Zehntel des Buches gefunden)
Das Buch ist in zwei Teilen und vier Erzählperspektiven gegliedert. Wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Nora, Livia, Johannes und Boris. Alexander und Marlis werden nur durch die Augen der anderen greifbar. Der Aufbau ist sehr gelungen, die Geschichte entwickelt von Anfang an einen unbeschreiblichen Sog, der den Leser wie ein Strudel in den Abgrund zieht.

Der neue Roman ist noch packender, noch eindrücklicher und abgründiger als „Die Beschützerin“. Ein Geflecht aus Lügen, Eifersucht und Verrat wird nach und nach freigelegt und scharf seziert. Die persönlichen Verstrickungen sind authentisch und bildhaft beschrieben: Der Kampf der Ehepaare, um ihre Partnerschaft. Die Lolita, die versucht beide Männer zu verführen und zu brechen. Die Ehemänner, die ihr eigenes Spiel nicht mehr im Griff haben. Das alles führt den Leser auf eine gnadenlose Achterbahn der Gefühle mit einem fulminanten und unvorhersehbaren Show-Down.


Fazit: „Trügerische Nähe“ ist ein psychologischer Spannungsroman der Extra Klasse, der zu hundert Prozent überzeugt, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Mit diesem furiosen Psychodrama ist Susanne Kliem wirklich in der Autorenmeisterklasse angelangt.
Ein absolutes Highlight am Krimi-Himmel!

Prädikat: Mein Top Krimi der Woche!!



Vielen Dank an Carl´s Books für das Rezensionsexemplar.


(©Susanne Kliem)

Vor einem Jahr habe ich euch die Autorin schon einmal ausführlich in einem Wochenspecial vorgestellt.
Hier kommt ihr zu der vollständigen Werkschau: http://www.woman.at/mywoman/jbwind/stories/847582/

Ich habe Susanne Kliem damals auch interviewt. Das vollständige Interview könnt ihr hier nachlesen: http://www.woman.at/mywoman/jbwind/stories/847669/

Und hier hat die Autorin noch private Einblicke gegeben: http://www.woman.at/mywoman/jbwind/stories/847812/


(©Susanne Kliem)

Liebe Leser/innen, wenn ihr mehr über die Autor/in wissen wollt und keines ihrer Bücher mehr verpassen wollt, dann folgt ihr doch auf facebook, oder schaut auf ihrer Website www.susannekliem.de vorbei.

Die Autorin kommt auch nach Wien, am 6. Oktober 2015 liest sie im Rahmen der Wiener Kriminacht in der Cafe Bar Luigis. Mehr zur Wiener Kriminacht findet ihr hier: http://www.kriminacht.at/de/home

Und jetzt wünsch ich euch viel Spaß und eine schöne Woche, in der es natürlich wieder ein Interview geben wird, diesmal mit einem österreichischen Autorenurgestein. Sage und schreibe 54 Bücher gehen auf sein Konto.
Ihr wollt wissen, wer es ist?
Dann klickt euch bald wieder ein!

Und wenn ihr nichts mehr verpassen wollt, klickt euch doch auf der Facebookfanseite zu Lies und plausch mit Jenny ein!

Eine komplette Liste aller bisherigen Specials findet ihr auf meiner Website www.jennifer-b-wind.com

Bis bald bei Lies und plausch
Eure Jenny


 
Geniale Frage...
... ich hab mir bisher keine Gedanken darüber gemacht, wenn ich aber darüber nachdenke hatte ich nach 21 Jahren in einem Haushalt mit meinen Eltern und meinem Bruder zu leben die Nase voll vom "WG-Leben" und war dadurch auf EWIG geheilt.
4 Personen, 1 Bad - juhuuuu, für ein Mädl in der Pupertät eine absolute Katastrophe... Blöderweise mussten wir alle ziemlich zeitgleich außer Haus, somit stand ich immer als erste schon um 5 auf, damit ich wenigstens 20 Minuten das Bad für mich hatte...
Je älter ich wurde, umso paranoider wurde ich... hab meine Zahnbürste in meinem Zimmer versteckt, weil ich mir nicht sicher war, ob mein Vater in der früh die Augen so weit aufbrachte, dass er sehen konnte welche Zahnbürste er erwischte ;-) und alleine der Gedanke daran war mir schon zu viel!!!!
Toll war es auch, wenn du unter der Dusche stehst, und die Haare gerade shampooniert hast und plötzlich kommt nur noch kaltes Wasser, weil schon mindestens 4 Leute vor dir duschen waren...
Auch der Kühlschrank war so ein kleines Thema... denn abends war er immer voll - morgens allerdings fast leer?!?! Irgendjemand hat zwischen 22uhr und 5uhr morgens immer den Kühlschrank leer gefuttert - somit sah es bei Schuljause und Frühstück immer etwas MAU aus.
Selbst wenn ich am Vorabend meine Jause beschriftet hatte, war sie oft in der Früh nicht mehr da ... man wird allerdings auch erfinderisch mit der Zeit und entdeckt immer wieder neue gute Verstecke... allerdings manchmal auch zu gute ;-)

Also ähm, NEIN, eine WG mit einem anderen Pärchen NIEMALS!

Es reicht, wenn mir mein Mann "meine" Sachen vor "mir" versteckt...

Komme übrigens aus einer mittelgroßen Stadt... Wohnungspreise bei uns haben allerdings bereits Großstadtcharakter....
 
@Julias
Liebe Julia,

bitte sende mir doch deine Adresse via Mail jbw@jennifer-b-wind.com oder PN
damit ich dir das Buch zukommen lassen kann.
Danke fürs Mitmachen.

Alles Liebe
Jenny