Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Freitag, 21.08.2015, 02:01

Liebe Leser/innen,

heute gibt es ein besonderes Zuckerl: MywomanBloggerin interviewt mywomanBloggerin. Sie ist ebenfalls Autorin und ihr Specialblog Drunter und Drüber bringt euch oft zum Lachen. Mein heutiges Autorenspecial dreht sich um Katharina Grabner-Hayden und ihr neues Buch „Komm ins Bett Osysseus“. Einige der Geschichten im Buch kennen Leser/innen ihres Blogs bereits. Aber die Autorin schreibt regelmäßig neue Glossen, die mitten aus ihrem Familienalltag entspringen. Und der hat es in sich, denn die Autorin hat 4 Kinder. Und natürlich einen Ehemann.
Wer ihr Blog noch nicht kennt, schaut schnell mal hier: www.woman.at/mywoman/drunterunddrueber


Ich stelle euch in der Zwischenzeit die Autorin und ihre Bücher vor:_
Mag. Katharina Grabner-Hayden ist 1964 in Wien geboren, hat Sozial- und Wirtschaftswissenschaften studiert, ist verheiratet und wohnt mit ihrem Mann, einem Hund, Katzen, jede Menge anderen Tieren und ihren vier Kindern in Niederösterreich..

Seit 1998 publizierte sie in diversen Zeitschriften. 2005 erschien der historische Roman »Löschen«, 2009 der Roman »Drei Leben«, 2012 der Satireband »Jeder Tag ein Muttertag«,2013 die Satire „Ein himmlisches Chaos“ im Verlag Amalthea und im Februar 2015 das Buch „Komm ins Bett Odysseus“ mit dem Untertitel: Warum der eigene Mann der Beste ist.



(Cover: Überreuther Verlag)

Klappentext: Der Zahn der Zeit nagt nicht nur an den eigenen Knochen, er nagt vor allem am Partner und an der gemeinsamen Beziehung. „Komm ins Bett, Odysseus!“ ist eine Lektüre für Liebesdurstige aus der Feder einer Frau, die es wissen muss. Die Satirikerin Katharina Grabner-Hayden kann auf eine lange Partnerschaft zurückblicken und wirft mit ihren unkonventionellen Methoden jede psychologische, pädagogische oder theologische Theorie über den Haufen. Denn während andere Paare beim Therapeuten sitzen, ziehen die Protagonisten in diesem Buch andere Strategien vor, um sich näher zu kommen. Dass Männer und Frauen einfach nicht zusammen passen (Loriot), wird durch diese amüsanten Kurzgeschichten widerlegt, bestechend ehrlich und mit umwerfendem Humor!

Meine Meinung: Das 160 Seiten starke Bändchen liest sich schnell weg und ist auch etwas für zwischendurch, wenn man nur wenig Zeit hat. Gut lassen sich die Geschichten auch abends vor dem Schlafen gehen einplanen, als kleine Betthupferl für Erwachsene. Katharina Grabner-Hayden erzählt aus ihrem Familienalltag, schnörkellos und unverblümt lässt sie die Leser an manchem Beziehungschaos aber auch einer großen Liebe teilhaben. Nach 30 Jahren Ehe und vier Kindern gibt es genug zu erzählen, und vieles dürfte anderen Müttern und Ehefrauen bekannt vorkommen und deshalb das eine oder andere Schmunzeln oder herzhafte Lachen entlocken. Nicht alles ist zur Nachahmung geeignet, wie ein Schäferstündchen in einem Elektroboot auf einem Stausee, samt Rettung durch die Feuerwehr danach.
Fazit: Amüsante, erfrischende und kurzweilige Lektüre, bestens für den (Strand)urlaub geeignet und auch als Geschenk für Langzeitpaare.



Ich habe die Autorin interviewt. Viel Spaß beim Lesen des vergnüglichen Interviews mit Augenzwinkern.


Liebe Katharina, danke, dass du dir Zeit genommen hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. Dein neues Buch heißt „Komm ins Bett, Odysseus“ Du nennst deinen Mann Odysseus, nach dem verirrten Seefahrer. Ist dein Mann ähnlich ortsunkundig und wenn ja, wo verirrt er sich denn?
Na hoffentlich immer wieder zu mir! -lacht-
Den Namen erhielt er selbstverständlich nur im Buch, und irgendwie ja, ist er schon ein Held. Immerhin hält er es mit mir seit fast dreißig Jahren aus. Odysseus passt zu ihm, er ist ein ideenreicher, scharfsinniger Denker und bei meinen Büchern ein kritischer Geist, das schätze ich sehr!



Wie kam es zu dem Spitznamen? Und hat dir dein Mann ebenfalls einen Spitznamen gegeben und wenn ja welchen?
Den Namen Odysseus gab ich ihm in einem Anfall von Frust, weil er früher beruflich ständig unterwegs war, und ich zu Hause bei den Kindern langsam „verwelkte“. Wie es halt oft so im Leben ist, kümmerte ich mich um „Haus und Hof“, um die Kinder, Schule, die vielen Tiere, - wir haben einen Hund, Katzen und Unmengen an Hühnern und Enten- und um die Renovierung unseres alten Hauses. Daneben schrieb ich aber immer schon Kurzgeschichten oder Theaterstücke für Kinder. Ich beneidete ihn um die vielen Reisen und kam mir oft vor wie Penelope, Odysseus´ Frau und einsame Königin. Nun, die Zeiten sind berufsbedingt vorbei, der Name in den Büchern ist aber geblieben. Die Leser, vor allem die männlichen lieben dieses Pseudonym, offensichtlich kann man sich herrlich mit diesem Namen identifizieren.
Ja, auch ich habe einen Spitznamen, „Katzi“. Das kommt daher, dass ich Katzen liebe. Diese Viecher sind irgendwie nicht zu erziehen. Schon als Kind rannten mir die mauzenden und schnurrenden Vierbeiner in den Sommerferien in unserem Dorf hinterher und irgendwann wurde dann aus Katharina eben „die Katzi“. In Anbetracht meines Alters wäre vielleicht schon „alter Kater“ besser – lacht –



Warum ist der eigene Mann der Beste? Beziehungsweise warum nicht? Wenn er nicht der Beste wäre hätte man ja nicht geheiratet, oder?
Logisch! Jeder glaubt ja am Anfang, dass man den Traumprinz bzw. die Traumprinzessin geheiratet hat. Nach ein paar Jahren zerplatzt der schöne Traum wie eine große Seifenblase, dann kommt das große Erwachen. Es sind die Socken, die verdreht vor dem Wäschekorb liegen, die Klobrille, die immer verdreckt ist und der Biergeruch nach sportlichen Events, die nerven. Und die Schwiegermutter sowieso. Die Frage, warum mein Mann der „Beste“ ist, ist leicht zu beantworten. Ich stelle keine hohen Ansprüche…-lacht-.
Nein, jetzt ohne Schmäh, wir beide haben uns in den Jahren große Freiheiten gegeben, leben sehr unkonventionell und lassen uns nicht in ein von außen gegebenes Beziehungskorsett pressen, wie eine Partnerschaft „funktionieren“ sollte. Wir haben uns gegenseitig in unseren Interessen und Fähigkeiten bestärkt und die vielen kleinen Fehler des anderen einfach mit Witz und Schmäh genommen. Und genau darum geht es auch in meinen Büchern, besonders im letzten „Komm ins Bett, Odysseus!“




(©Katharina Grabner-Hayden)
Du hast vier Kinder. Wie bekommst du alles unter einen Hut, bzw. unter eine Decke?
„Man wächst mit seinen Herausforderungen“, das hat zumindest meine Omi ständig behauptet. Die Kinder sind schon fast erwachsen, das Ärgste habe ich bereits überstanden – hoffentlich!- Aber ganz ehrlich, es gab schon Zeiten, da habe ich vor Wut und Überforderung einfach mit dem Fuß in ein Küchenkastl getreten, weil ich es einfach nicht mehr aushielt. Dem Tischler hab ich dann vorgelogen, „Es waren die Kinder!“ Aber wirkliche Ruhe hast du ohnehin nie. So schreibe ich eben in der Nacht an meinen Büchern. Und in der Früh hilft nur eines: Tonnenweise Makeup und starker Kaffee.



(Cover: © Franz-Sales Verlag)

Das kennen wir Mütter ja alle. Du schreibst Satire. Hast du nie die Lust mal einen ernsten Roman zu schreiben?
Meine ersten beiden Bücher „Löschen“ und „Drei Leben“ waren ernste Romane. Und doch muss ich gestehen, liegt es in meinem Naturell Dinge, die mich bewegen oder stören in einer überspitzt witzigen Form niederzuschreiben. Im Laufe meiner schriftstellerischen Arbeit habe ich immer mehr erkannt, dass Humor und Ironie, vor allem Selbstironie die Schlüssel sind, um die Menschen dazu zu bewegen, über sich und die Dinge der Welt nachzudenken. Ich mach´ das nicht mit einem erhobenen Zeigefinger wie in der Schule, sondern mit Lachen.




(Cover:© Franz-Sales Verlag)

Dein neuer Roman ist aus Kurzgeschichten bzw. Blogeinträgen entstanden. Wie sind die Anekdoten dann schlussendlich beim Verlag gelandet?
Lustig, dass du mich das fragst. Es war genau umgekehrt! Ich hatte viele meiner Geschichten bereits niedergeschrieben, suchte in der Zeit nach einem Verlag und bekam von WOMAN die Gelegenheit einen wöchentlichen Beitrag in Form eines satirischen Blogs zu gestalten. Ich habe dann einige meiner Geschichten extrem gekürzt und sie in einen Blog gestellt. Sehr witzig waren dann die vielen Kommentare und auch ehrliche Kritik an den Beiträgen. Ich schreibe natürlich wöchentlich, da ist viel Gesellschaftskritisches, vieles über Politik, über Familie, über Kinder, Schule und Beziehungen zu lesen. Die Leser/innen – ich hab auch viele Männer darunter! - brachten mich dann aber auf die Idee, eine Beziehungssatire zu schreiben, was ich auch tat. Im Leben geht ja immer nur darum:
Um Geld, Macht und Liebe. Aber nur letzteres interessiert mich wirklich. Dann wurde ein Verlag darauf aufmerksam und ich hatte einen Vertrag. Das hat mich natürlich wahnsinnig gefreut. Aber für die woman-blogs schreibe ich trotzdem alle meine Geschichten neu, jede Woche und immer brisant. Ich hoffe, sie gefallen dir!!





Natürlich! Lässt du dich von einer Agentin vertreten oder bist du selbst die Frau für alles?
Nein, ich habe keine Agentin, die kann ich mir nicht leisten. Aber ich habe einen wunderbaren Verlag (ueberreuter-sachbuch), mit wunderbaren, höchst ambitionierten Mitarbeitern, die machen einfach alles für mich. Viele Lesungen organisiere ich mir selber. Aber vielleicht, in ein paar Jahren und bei meinem nächsten Buch werde ich vielleicht eine brauchen, wenn ich Auflagen habe wie bei „fifty shades of gray“! –schmunzelt -





(Cover: ©Almathea Verlag)

Nein, genau dann brauchst du keine mehr. *lach* Wenn du wütend bist, putzt du die Küchenfenster. Die müssen ja dann irgendwann sauber sein, wie sieht es mit den restlichen Fenstern aus? Und was machst du wenn es nichts mehr zu putzen gibt, und du immer noch wütend bist?
Ich muss gestehen, ich bin eine schreckliche Hausfrau, bei mir herrscht das reinste Chaos. Nur die Fenster, die müssen sauber sein. Ich will durch glasklare Fenster in die Natur schauen können. Jetzt im Sommer sind mir die Scheiben egal, weil die Fenster sowieso immer offen sind, aber im Winter ist das dann schon ganz wichtig für mich! So blöd das klingen mag, aber Putzen entspannt mich. Ich höre dann meist Opern – unbedingt die Callas oder die Netrebko!- da kann ich herrlich abschalten.





(Cover: ©almathea Verlag)


30 Jahre mit demselben Mann. Kann das noch 30 Jahre lang gut gehen?
Jaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!


Da bin ich aber beruhigt, ich habe nämlich erst 14 geschafft ;-) Was halten deine Kinder eigentlich von deinen Büchern? Finden die das lustig? Oder enthalten sie sich der Meinung?
Sie finden sie auch sehr amüsant! Ich lasse meinen Söhnen die Manuskripte lesen, entweder finden sie es „Scheiße“ oder cool. Eigentlich sind sie recht stolz auf ihre Mutter, das freut mich dann schon sehr!


Antworte ganz spontan:

Gott oder Jesus?

Gott


Tod oder Leben?
Leben


Vergangenheit oder Gegenwart?
Gegenwart


Zukunft oder Kühlschrank?
Kühlschrank! Was ich hab, hab ich!


Bett oder Tisch?
Wenn’s mit meinem Mann ist, dann Bett!


Rosen oder Dornen?
Rosen


Küche oder Keller?
Küche, klar!


Ordnung oder Chaos?
Chaos


Tanzen oder Schokolade?
Tanzen


Blog oder TV?
Blog und Bücher!

.


Können sich Menschen wirklich ändern?
Wenn sie wollen schon!



Warum heiraten so viele Frauen Männer, die sie dann erst ummodeln wollen? Warum nicht gleich den heiraten, der schon so ist, wie man ihn braucht?
Wenn man seinen Partner „ummodeln“ will, dann geht die Beziehung meist in die Brüche. Du kannst dir deinen Partner eben nicht „richten“, so wie du ihn brauchst. Die Liebe ist ein ständiges Wachsen, ein sich immer wieder Neukennenlernen, ein Prozess mit deinen eigenen Stärken und Schwächen und die deines Partners auszukommen, diese wertzuschätzen und daran zu lernen.


(Die Autorin bei einer Lesung: © Katharina Grabner-Hayden)

Was gibt es als nächstes von dir zu lesen?
Einen Roman! “Einmal Scheidung mit alles!” wie beim Kebab-Stand. Es geht um Trennung und Scheidung. Ich wollte mich einmal diesem Thema widmen, weil es in meinem Bekannten und Freundeskreis im Moment ziemlich kriselt. Natürlich ist eine Trennung schrecklich, man verlässt seine gewohnten Bahnen und muss irgendwie ganz von vorne anfangen. Anna, die Protagonistin meines Romans durchlebt und durchliebt alle Höhen und Tiefen dieses Prozesses, sich neu zu finden. Dass sie auf manch Skurriles und Obskures in Form der sieben Todsünden trifft, macht die Sache natürlich spannend und auch wieder sehr komisch. Es darf und soll gelacht werden! In dieser Zeit braucht man das Lachen ganz besonders. Das Buch erscheint im Frühjahr 2016.



(© Katharina Grabner-Hayden)

Da sind wir aber gespannt. Was liest du eigentlich selbst am liebsten?
Biographien und historische Romane, aber auch Kriminalromane. Besonders schätze ich Martin Suter, ein unglaublich geistreicher Schriftsteller, der mich immer wieder fasziniert, vor allem sein Roman, “die Zeit, die Zeit”. Unbedingt lesen!



Auf der Rückseite steht eine Rezension von einem Mann mit folgendem Wortlaut: Endlich ein Frauenbuch, das auch Männern Vergnügen macht. Wie findest du diese Schubladen? Oder anders gesagt, schon mal was von einem Männerroman gehört?
Männerroman? Da denkst du sicher an die „Feuchtgebiete“ – lacht - Ich glaube ja wirklich nicht, dass Männer gerne Geschichten über „Beziehungskistln“ lesen. Wenn die Probleme haben, wollen sie Lösungen, uns Frauen genügt es, darüber zu reden. Natürlich verpacke ich die Dinge mit Humor und einer großen Portion Selbstironie und darüber kann Mann schon sehr lachen, weil der Wiedererkennungswert hoch ist. Geht ja allen irgendwie ähnlich.



(Foto: Katharina Grabner-Hayden und die Lektorin Marina Hofinger auf der Buchmesse in Wien; ©Katharina Grabner-Hayden)

Was wünscht du dir?
Auflagen wie der Niavarani! Mein größter Wunsch ist aber Gesundheit, Zufriedenheit und dass mir noch lange G´scheites und Blödes einfällt.


Na schau, das ist ja relativ. Der Niavarani hat zwar super Auflagen, aber so eine lange Beziehung hat er noch nie geschafft. Da hast du ihm wieder was voraus. Außerdem hast du mehr Haare am Kopf *lach* Was war denn die schwierigste Entscheidung die du je treffen musstest?
Eine schwierige Frage. Da muss ich jetzt ganz privat werden. Als mein jüngster Sohn eine Gehirnblutung hatte, gefolgt von Sepsis und Gehirnhautentzündung, stand ich in meinem Leben vor einem Wendepunkt. Die Ärzte gaben unserem Sohn keine Chance und rieten meinem Mann und mir, es wäre sinnvoller, die Geräte langsam „herunterzufahren“. Ich habe sie damals alle wütend aus dem Zimmer gejagt und entschied anders, für das Leben, mit all seinen Schönheiten, aber auch Schwierigkeiten. Moritz ist jetzt zehn Jahre alt.




(©Katharina Grabner-Hayden)

Das ist toll. Ich finde, dass wir heutzutage ohnehin in einem Optimierungswahn sind. Jedes Leben ist wertvoll! Worüber kannst du denn herzlich lachen?
Über die vielen kleinen Unpässlichkeiten, die der Alltag immer wieder mit sich bringt. Mit Humor gewürzt, kann ich darüber herzlich lachen. Vor allem aber beim Tarockieren – übrigens das interessanteste Kartenspiel der Welt! -wenn ich mit meinen Söhnen „Schmäh führe“.


Meine Kinder sind da noch zu klein. Wie spielen eher „Hosen owi!“ Womit verbringst du sonst deine Freizeit? Also wenn alle Fenster glänzen und du nicht wütend bist ;-)
Die ist natürlich sehr spärlich. Aber wenn ich Zeit habe, schreibe ich, lese viel und höre Musik, vor allem klassische. Auch wenn ich mit meinem Hund in den angrenzenden Wäldern spazieren gehe, kann ich mich herrlich entspannen.



(Grafik: ©mywoman/woman.at)

Möchtest du gern das letzte Wort haben? Dann nimm es dir jetzt.
Ein letztes Wort? Das ist das, was meinem Mann auf die Palme bringt, „Verdammt, immer musst du das letzte Wort haben!“ Es ist leider wirklich so, mir fällt immer was ein. Nur einmal, da hat es mir echt die Red´ verschlagen, als mein Mann mir zu unserem 25. Hochzeitstag einen Text geschrieben hatte, der so unfassbar zärtlich, ehrlich und liebevoll war, dass ich vor Rührung zum Heulen begann.
Mein letztes Wort würde ich so formulieren: Empfindet das Leben und die Liebe als ein großes Geheimnis, das es jeden Tag neu zu entdecken und zu bestaunen gilt!




Das hast du schön gesagt. Liebe Katharina, vielen Dank für das Gespräch! Ich habe mich sehr gefreut, dich interviewen zu dürfen und wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog, deinen anderen Projekten und allem was du sonst noch vorhast und viel Glück und Gesundheit und nochmals 30 tolle Jahre mit deinem Mann und den Kindern.
Ich danke dir, liebe Jenny!



Liebe Leser/innen, wenn ihr mehr über die Autorin wissen wollt und keines ihrer Bücher mehr verpassen wollt, dann folgt ihr doch auf facebook, oder schaut auf der Website http://www.grabner-hayden.at/ vorbei oder klinkt euch ein in ihre Blog: www.woman.at/mywoman/drunterunddrueber



Und wenn ihr nichts mehr verpassen wollt, klickt euch doch auf der Facebookfanseite zu Lies und plausch mit Jenny ein!

Bis bald!
Eure Jenny


 
Liebe Jenny!
Schön, dass du die Katharina interviewt hast. Musste viel lachen und nehme mir vor, nun endlich mal ein Buch von ihr zu kaufen.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Minze
  • minze,
  • 2015.08.21, 14:54
 
Liebe Minze
Danke dir. Ja es ist lustig geworden. Wie es sich für ein satirisches Buch gehört.
Und ich wünsch dir viel Spaß beim Lesen (wenn du dann das Buch gekauft hast ;-))!
Alles Liebe
Jenny