Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Mittwoch, 12.02.2014, 12:04

(Autorenfoto: Dieses Foto zeigt die Autorin Claudia Rossbacher ©Rafaela Pröll)



Liebe Leser/innen,

auch Claudia Rossbacher wurde von mir interviewt.

Viel Spaß!

Und nicht vergessen! Foto schicken! Schmeißt euch in eine Tracht, egal ob Nonnenkostüm, Dirndl oder Lederhose. Die witzigsten Einfälle werden mit einem druckfrischen Exemplar von „Steirerkreuz“ belohnt.


Liebe Claudia, danke, dass du dir Zeit genommen hast, mir ein paar Fragen zu beantworten.
Erst einmal herzlichen Dank für die Einladung, liebe Jenny! Ich finde es großartig, wie rasant sich dein Blog auf mywoman.at entwickelt und freue mich sehr, auf diesem Weg einen kleinen Beitrag zum weiteren Erfolg leisten zu können.




(Cover:©Gmeiner Verlag)


Ich danke dir. Dein neuer Kriminalroman „Steirerkreuz” ist eben im Gmeiner Verlag erschienen. Es ist der vierte Roman in der Serie um Sandra Mohr und Sascha Bergmann und führt diesmal ins Mürzer Oberland und zum Steirischen Mariazellerweg. Hast du selbst schon einmal an einer Pilgerreise teilgenommen?
Eine Pilgerreise habe ich noch nicht unternommen. Für meinen Geschmack sind auf den klassischen Pilgerwegen zu viele Menschen unterwegs. Viel lieber wandere ich mit meinem Mann auf weniger frequentierten Pfaden, besonders gern im Wald. Meine große Liebe zum Wald hat mich überhaupt erst darauf gebracht, Steiermark-Krimis zu schreiben. Den Steirischen Mariazellerweg habe ich aber abschnittsweise aus Recherchegründen erkundet. Und mir einige Dokus, Bücher und Filme zum Thema reingezogen, obwohl Pilgern dann gar nicht das zentrale Thema von „Steirerkreuz“ geworden ist, wie ich es ursprünglich vorhatte.



Im Buch geht es um Schuld, Vergebung, falsche Verdächtigungen und Ausgrenzung. So etwas ist ja typisch für das Leben am Land in kleinen Dörfern. Da zerreißen sich sprichwörtlich die Nachbarn schnell das Maul über Jemanden ohne die genauen Hintergründe zu wissen oder Anschuldigungen zu hinterfragen. Das ist in deinen Romanen oft Aufhänger. Dabei bist du gar nicht in einem Dorf aufgewachsen. Wie schaffst du es, dich in eine Dorfgemeinschaft hineinzuversetzen?
Ich habe ein großes Interesse an und ein Gefühl für Menschen. Mehr noch: Ich kann die Leute, die mir begegnen, spüren und recht gut einschätzen. Da spielt die Oberfläche, die sie mir zeigen, kaum eine Rolle. Ich fühle ganz genau, was sich darunter verbirgt und ob mir mein Gegenüber guttun oder schaden würde. Das funktioniert bei mir wie ein Scanner oder auch ein siebter Sinn. Auf alle Fälle ist es eine faszinierende Gabe, die mir schon viel Kummer, Ärger und einige Enttäuschungen erspart hat. Meine sogenannte Menschenkenntnis resultiert bestimmt auch daraus, dass ich seit jeher gerne Leute beobachte, ihnen zuhöre, sie belausche und mir überlege, welches Leben sie sonst so führen. Das funktioniert in der Stadt und auf dem Land, wo die sozialen Strukturen noch überschaubarer sind.



Eine der Figuren im Roman ist blind. War es schwer, sich in eine blinde Frau hineinzuversetzen?
Es war sehr spannend, auch weil man sich die Bilder im Kopf sehr bewusst überlegen und entsprechend formulieren muss. So kann man zum Beispiel nicht schreiben: „Magdalena nickte.“ Denn eine von Geburt an blinde Person hat nicht gelernt zu nicken, wenn sie etwas bejahen oder bestätigen will.




Du arbeitest jetzt am 5. Roman zur Serie. Kannst du uns schon einen kleinen Vorgeschmack geben?
Allzu viel kann ich leider noch nicht preisgeben. Zwei Drittel des Romans müssen ja erst geschrieben werden. Da ich beim Schreiben sehr intuitiv vorgehe, passiert unterwegs noch vieles, von dem ich momentan selbst noch nichts ahne. Aber so viel sei schon mal verraten: Im fünften Band wird es jungen Männern im herbstlichen Steirischen Vulkanland an den Kragen gehen. Die Landwirtschaft, die die Region prägt, wird eine Rolle spielen, der Titel wird mit „Steirer“ beginnen und es wird ein Herz auf dem Cover sein.


Das ist auch gut so, denn es hat ja mittlerweile schon Wiedererkennungswert. „Steirerblut“, der erste Krimi der Reihe geht schon in die 8. Auflage und wurde von Wolfgang Murnberger verfilmt. Alle Steirerkrimis hielten sich wochenlang auf den österreichischen Bestsellerlisten. Geht da noch was? Beziehungsweise, willst du noch mehr erreichen, und wenn ja, was?
In erster Linie möchte ich mit jedem neuen Buch an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen und möglichst viele Leser gut unterhalten. Dafür muss ich den Level zumindest halten und meine Leser nicht mit fadenscheinigen Plots, blutleeren Figuren oder etwas völlig anderem, als sie erwarten, enttäuschen. Der Erfolgsdruck, den ich mir selbst auferlege, macht das Schreiben nicht einfacher. Andererseits ist es eine enorme Motivation zu wissen, dass eine inzwischen beachtlich große Leserschaft nach immer weiteren Bänden verlangt, weil sie offenbar meinen Schreibstil, die Figuren und die bodenständigen, glaubwürdigen und spannenden Geschichten mag.




(Cover: ©Gmeiner Verlag)


Du warst ja auch bei den Dreharbeiten zu „Steirerblut“. Als du den Schauspielern deiner Protagonisten zum ersten Mal gegenüber gestanden bist, was ging dir da durch den Kopf?
„Bergmann lebt!“, dachte ich, als die Kamera zum ersten Mal in meiner Anwesenheit lief und Hary Prinz sein Gegenüber Miriam Stein, die im Film die Sandra Mohr spielt, machomäßig, wie es im Buch steht, am Wirtshaustisch anmachte. Beide Hauptdarsteller verkörpern die Protagonisten, wie ich sie vom ersten Kapitel an in meinem Kopf hatte. Nur dass der Bergmann im Film ein bisschen älter, die Sandra dafür jünger besetzt wurde.



(Foto: ©Allegrofilm)


Abgesehen davon, war es ein erhebendes Gefühl, zur Verfilmung des eigenen Romans anzureisen. Allein schon, weil zig Leute beschäftigt waren, bloß weil ich dieses Buch geschrieben habe.





(Fotoreihe: „Steirerblut“ ©Allegrofilm)


Bist du zufrieden mit der Besetzung und der Umsetzung?
Ich hätte den Film nicht halb so gut besetzen können, weil ich vorher gar nicht wusste, wie viele großartige Schauspieler steirische Wurzeln haben. Etwa Johannes Silberschneider, Robert Stadlober, Thomas Stipsits, Andreas Kiendl, August Schmölzer und Aglaia Szyszkowitz. Auch die weiteren Rollen sind ausschließlich österreichisch besetzt. Das macht den Film wunderbar authentisch.




(Fotoreihe: „Steirerblut“ ©Allegrofilm)

Robert Stadlober liebe ich übrigens sehr. In der Verfilmung gibt es mehr Dialoge als im Roman. Du hast auf der Buchmesse erwähnt, die Drehbuchautorin hätte tolle Arbeit geleistet und gute Ideen geliefert. Du bist also rundum glücklich damit.


(Foto: ©Allegrofilm)

Dass ein Roman nicht eins zu eins im Film umgesetzt werden kann, weil er zu viele Handlungsstränge und zu wenige Dialoge beinhaltet, um in 90 Minuten zu passen, war mir schon vor der Verfilmung klar. Deshalb stören mich die nötigen Plotadaptionen überhaupt nicht. Susanne Freund und Wolfgang Murnberger haben aus der Romanvorlage ein spannendes, unterhaltsames Drehbuch gemacht. Es ist ihnen hervorragend gelungen, die Figuren, deren Sprache, vor allem aber den eigentümlichen Humor von Bergmann und die Chemie zwischen ihm und Sandra einzufangen und die Dialoge sogar noch auf die Spitze zu treiben. Ja, ich bin rundum glücklich mit dem Film.




(Foto: ©Allegrofilm)

War eine Verfilmung von „Steirerherz“ schon Thema oder wird es bei einer Verfilmung bleiben?

Mal sehen ...



(Alle Cover: ©Gmeiner Verlag)

Die Fans würde sich sicher freuen . Und davon hast du ja bereits sehr viele. Warum glaubst du persönlich waren deine Steirerkrimis von Anfang an so erfolgreich?
Weil ich meiner Intuition gefolgt bin und zur richtigen Zeit das richtige Buch geschrieben habe, das im richtigen Verlag erschienen ist. Auch rundherum hat auf unerklärliche Weise ein Rädchen ins andere gegriffen. So etwas lässt sich nicht planen.




(Cover: ©Kontrastverlag)

Dein erster Roman war der Thriller „Hillarys Blut“ (Anmerkung der Red.: erschienen im Kontrast Verlag), der in Antigua spielt. Du machst immer noch regelmäßig Urlaub dort. Was fasziniert dich daran?
Daran ist das Reisebüro schuld, das uns die Hochzeitsreise nach Antigua vermittelt hat. Ich wollte meinen Mann damals unbedingt auf einer Karibikinsel noch einmal heiraten. Das haben wir dann zwar nicht getan, dafür sind wir zu Weihnachten wiedergekommen. Seither verbringen wir fast jedes Jahr einige Wochen, manchmal auch Monate dort, um dem kalten Winter zu entfliehen. Das Wetter auf der Insel ist für uns perfekt: 28 Grad untertags, 23 in der Nacht. Inzwischen haben wir so viele Freunde in Antigua, das es längst ein zweites Zuhause geworden ist. Außerdem reisen wir von dort aus gerne weiter auf andere Karibikinseln, nach Miami oder New York.





(Foto: ©Claudia Rossbacher)

Ich kann das total verstehen. Ich bin auch eher der Sonnentyp und träume davon irgendwann ganz auszuwandern. Habt ihr in Antigua einen zweiten Wohnsitz? Oder liebäugelt ihr damit, einmal für immer im Ausland zu wohnen.


(Foto: ©Claudia Rossbacher)


Sagen wir so: Wir haben die Möglichkeit, sehr komfortabel in Antigua zu wohnen. Aber das ganze Jahr wollte ich nicht auf der Insel leben. Wenn wir auswandern, dann höchstens in die Südweststeiermark, maximal eine halbe Stunde von Graz entfernt – eine geniale, junge Stadt, die viel zu bieten hat.



Mit „Drehschluss“ (Anmerkung der Red.:Erschienen im Echo Media Verlag) ging es dann weiter. Wie kam dir die Idee, es mit Regionalkrimis zu versuchen?
Das war die berühmte Muse, die mich in einer schlaflosen Nacht geküsst hat. Ich sah diese nackte Frau in meinem Kopf durch den Wald laufen, hatte den Prolog im Ohr und bin (zum Glück!) aufgestanden, um ihn aufzuschreiben. Am nächsten Tag wurden Sandra Mohr und Sascha Bergmann geboren, deren Potenzial ich schon auf den ersten Seiten witterte. Ich beschloss, eine Serie daraus zu machen und diese in der Steiermark anzusiedeln – dem waldreichsten Bundesland, das ich seit meiner Kindheit liebe und aus dem zufällig auch mein Mann stammt.




(Foto: Claudia Rossbacher und die Leiche; ©J.B.Wind)


Wie geht dein Umfeld, also Freunde und Verwandte, mit deinem Erfolg um? Und gibt es auch Neider?
Verwandte und echte Freunde sind mehr oder weniger stolz auf mich und freuen sich mit mir. Ansonsten trennt sich mit dem Erfolg die Spreu vom Weizen. Aber wie heißt es so schön: Neid muss man sich erst verdienen.




(Foto: Die Autorin mit ihrem Mann Hannes Rossbacher ©Claudia Rossbacher)

Genauso ist es. Dein Mann hat dich von Anfang an sehr unterstützt. Er hilft dir auch aktiv. Wie sieht das aus?
Hannes und ich unterstützen einander gegenseitig, wann und wo immer wir können. Wir ergänzen uns mit unseren Fähigkeiten hervorragend. Er ist das Bild, ich bin das Wort. Früher war er Grafikdesigner und Art-Direktor, ich Texterin und Kreativdirektorin in der Werbebranche. Heute malt er sehr erfolgreich und ich unterstütze ihn vor allem bei internationalen Ausstellungen mit meinem (fremd-)sprachlichen Knowhow, sei es im
Vorfeld oder auch vor Ort, etwa in Hongkong, Schanghai etc. Er hilft mir umgekehrt mit der Gestaltung von Covervorschlägen, Autogrammkarten, Einladungen und Buchtrailer, die wir auf Recherchereisen gemeinsam drehen. Außerdem begleitet er mich auch auf den meisten Lesereisen.





(Foto: Claudia und Hannes Rossbacher; ©Claudia Rossbacher)


Fühlst du dich mittlerweile selbst schon als Steirerin?
Als Steirerin aus Leidenschaft. Und als Botschafterin sowieso.




(Foto: ©Claudia Rossbacher)


Was gefällt dir an der Steiermark am besten?
Ganz besonders liebe ich den Wald, die Hügel der Südweststeiermark und die herzliche, bodenständige Art der Steirer. Dazu kommt die Steirische Küche, Steirischer Wein, Schilchersturm, die vielen Feste und und und. Unsere 66 Lieblingsplätze sind übrigens in einem Reiseführer festgehalten, der mit persönlichen Anekdoten und Empfehlungen gespickt ist: „Griaß eich in der Steiermark“, 2013 erschienen im Gmeiner Verlag.




(Foto: Die Autorin in Ratsch/STMK; ©Claudia Rossbacher)

Du bist im März wieder auf Lesereise in der Steiermark und in Oberösterreich. Liebst du den Austausch mit den Lesern? Was ist das Schönste daran?
Eindeutig ja. Speziell die Lesungen in den Bundesländern mag ich sehr. Die Menschen zeigen ihre Freude darüber, dass du extra zu ihnen kommst und ihnen auf Augenhöhe begegnest. Es rührt mich immer wieder, wie sehr die Leute meine Bücher mögen, wie sie mit Sandra Mohr mitfiebern und wissen wollen, was denn nun mit Julius geschehen ist. Für solche Momente bin ich mehr als dankbar. Wie es mit Julius weitergeht, kann man übrigens in „Steirerkreuz“ nachlesen ...




(Foto: Claudia Rossbacher beim Signieren ihrer Bücher; ©J.B.Wind)

Ja, der arme Julius, den hat es ja richtig arg erwischt ... Mehr wollen wir an dieser Stelle nicht verraten. Wird Sandra daran sehr zu knabbern haben?
Es kann nur besser werden, oder?



Das stimmt ! Du warst einmal Model. Was hältst du von Castingshows wie Germanys Next Topmodel. Könntest du dir vorstellen, diesen Weg heutzutage zu gehen?
Solche Castingshows sind ein Zeichen unserer Zeit. Die Kandidatinnen suchen die öffentliche Aufmerksamkeit und bekommen sie vergleichsweise rasch, wenn auch (meistens) nur für kurze Zeit. Dass sie sich anschließend im Modelbusiness etablieren, das in der Realität um einiges härter ist als die Show, ist die Ausnahme. Ob ich diesen Weg gehen würde? Wenn es der einzige wäre, im Rampenlicht zu stehen, und ich das unbedingt wollte, würde ich es vermutlich tun. Es ist eine Chance, einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu werden. Aber kaum eine, um als internationales Topmodel von High Fashion Designern und Top-Fotografen gebucht zu werden.




(Foto: ©Claudia Rossbacher)


Bleiben wir beim Reality TV. Dschungelcamp oder Dancing Stars? Wo würdest du eher mitmachen, wenn du dringend Geld bräuchtest.
Dschungelcamp. Das soziale Gefüge in der Gruppe im Dchungel finde ich viel spannender und unterhaltsamer als das paarweise Rumgehopse am Küniglberg. Außerdem könnte ich mir die Choreografien gar nicht merken.



Und du hast durch deine Karibikreisen auf jeden Fall Dschungelerfahrung und kommst mit den Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit sicher gut klar. Du schreibst regelmäßig Rätselkrimis für die Presse am Sonntag, in denen der Wiener Kriminalinspektor Enter ermittelt. Es ist mittlerweile auch ein Sammelband bei Gmeiner erschienen. Gehen dir die Ideen nie aus?
Ich hoffe nicht. Sonst hätte ich ein Problem.



Für 2015 ist wieder ein interessanter Band geplant. Kurzkrimis gepaart mit Ausflugszielen in der Steiermark. Wie bist du auf die Idee gekommen?
Der „kriminelle Freizeitplaner“ war nicht meine Idee. Das ist eine relativ junge Reihe beim Gmeiner-Verlag, in der Kurzkrimis mit regionalen Schauplätzen verknüpft werden. Gemeinsam mit zehn steirischen und Steiermark-affinen AutorInnen werde ich mich also durch die Grüne Mark morden.




(Foto: Die Wahlsteirerin Claudia Rossbacher; ©Claudia Rossbacher)

Da freuen sich die steirischen Fans sicher drauf. Die Hörbücher liest du selbst ein. Ist dir wichtig, soviel wie möglich selbst zu machen, bzw. involviert und präsent zu sein?
Mir ist vor allem ein professionelles Ergebnis wichtig. Eine hochdeutsche Sprecherin hätte zu meinem Steirerkrimis nicht gepasst. Eine, die des Steirischen mächtig war, war gerade nicht verfügbar. Da ich sehr gerne lese und es angeblich auch ganz gut kann, habe ich mich drübergetraut und denke, dass meine Hörbucher dadurch sehr authentisch und speziell sind. Was die Präsenz in den Medien anbelangt, so schadet diese keineswegs den Verkaufszahlen. Ansonsten bin ich nur noch dort präsent, wo ich es auch sein möchte.




(Foto :Die Autorin im Maisfeld, Schilcherstraße; ©Claudia Rossbacher)

Du bist sehr fotogen. Es gibt da unter anderem ein Foto von dir im Dirndl in einem Maisfeld. Wie ist das entstanden?
Das Dirndl-Foto ist beim Videodreh für „Steirerherz“ an der Schilcherstraße entstanden.



Trägst du Tracht nur zu Fotozwecken oder auch mal gern privat
Wenn der Anlass und/oder die Umgebung passt, trage ich gerne Tracht. In Wien fühle ich mich damit allerdings verkleidet.



Außer vielleicht beim Jägerball oder beim Trachtenpärchenball. Warst du da schon einmal?
Nein. Heuer steht der Kaffeesiederball auf dem Programm. Der Steirerball geht sich leider nie aus, da wir zu dieser Zeit meist in der Karibik sind.




Hast du einen Tipp für Autoren, die auch gern mal auf einer Bestsellerliste stehen wollen?
Der wichtigste Tipp ist hartnäckig zu bleiben. Wer aufgibt, hat auf jeden Fall verloren. Für einen Bestseller ist zudem die Genre- und Verlagswahl wichtig. Auch Thema, Sprache und Cover sollten dem Zeitgeist entsprechen. Aber planbar ist ein Bestseller leider nicht.



Womit beschäftigst du dich in der Freizeit?
Welche Freizeit? Ich gönne mir zwischendurch Ausflüge in die Natur, spiele möglichst oft Tennis und esse gerne mit Freunden. Selbst wenn ich reise, was ich ebenfalls gerne tue, arbeite ich immer an irgendeinem Buch oder Projekt. Und sei es nur gedanklich.




(Foto: Die sportliche Autorin auf dem Tenniscourt; ©Claudia Rossbacher)


Hast du noch einen unerfüllten Traum?
Ja.


Und den verrätst du nicht? ;-)
Erst, wenn ich mir diesen verwirklicht habe.



(Foto: Claudia Rossbacher beim Wandern; ©Claudia Rossbacher)


Was wolltest du immer schon einmal sagen?
Die Wahrheit. Aber die verträgt kaum jemand.



Liebe Claudia, vielen Dank für das Gespräch!


(Foto: Hinter der Bühne; die Autorin und ihr Mann beim Verpacken eines Präsents für Lesungsgäste; ©J.B. Wind)


Liebe Leser/innen, wenn ihr mehr über die Autorin wissen wollt und keines ihrer Bücher mehr verpassen wollt, dann folgt ihr doch auf facebook, oder schaut auf den Websiten vorbei.
Wer die Autorin persönlich kennen lernen will, hat heuer noch viele Gelegenheiten dazu:


(Coverfoto: ©Gmeiner Verlag)

Die Buchpremiere findet am 20.2. um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Morawa in der Wollzeile 11, 1010 Wien statt. Eintritt frei!

(Logo:©morawa)



Lesereise Steiermark
11. März, 19 Uhr, Raiffeisenbank Oberes Mürztal, Grazerstrasse 19, 8680 Mürzzuschlag
Mittwoch, 12. März, 19 Uhr, Buchhandlung Leykam, Mittergasse 18, 8600 Bruck an der Mur
Donnerstag, 13. März, 19.30 Uhr, Bücherei St. Johann o.H. 83, 8565 St. Johann-Köppling
Freitag, 14. März, 19 Uhr, Bibliothek Pöllauberg, Oberneuberg 180, 8225 Pöllauberg


(Foto: Lesung mit Claudia Rossbacher; ©J.B.Wind)


Weitere Lesungen
Dienstag, 18. März, 19 Uhr, Bücherei Penzing, Hütteldorferstraß 130A, 1140 Wien
Donnerstag, 20. März, 19.30 Uhr, KulturZeughaus, Töpferweg 2, 4320 Perg
Freitag, 28. März, 19.30 Uhr, Bibliothek der Pfarre Kematen, Kirchenplatz 1, 4531 Kematen an der Krems



(Foto: Claudia Rossbacher liest im Dirndl; ©J.B.Wind)



„A Mörda Frühling“ steigt am 26. und 27.4. im Schauspielhaus Wien

Morawa-Krimifestival versammelt 30 Autorinnen und Autoren der Spannungsliteratur made in Austria und auch Claudia Rossbacher ist dabei. Das genaue programm steht noch nicht fest, wird auf der Facebook-Seite zum Event https://www.facebook.com/AMoerdaFruehling?fref=ts und in diversen Medien rechtzeitig bekannt gegeben.



Deutschland
Freitag, 2. Mai, 20.30 Uhr, Erdinger Kriminacht im Rahmen des Krimifestivals München, Aula des Anne-Frank-Gymnasiums Erding, Heilig Blut 8, 8D-5435 Erding/Obb

21. bis 25. Mai, CRIMINALE in NÜRNBERG Details folgen


Wenn nun total gespannt seid auf das Buch, dann hab ich eine Überraschung für euch: 3 Exemplare wurden vom Gmeiner Verlag zurückgelegt. Ihr könnt sie ergattern.


Postet ein Bild von euch in Tracht. Ob Dirndl, Trachtenjanker, österreichische oder ungarische Tracht. Ganz egal!
Schließlich ist Fasching!
Schmeißt euch in eine landestypische Tracht und postet das Bild im Kommentarfeld, in euerem Blog, oder auf der FB Seite zu Lies und plausch mit Jenny!
Die lustigsten Einfälle werden mit einem Buch gekrönt!


Ich fang schon mal an! Anbei ein Foto von mir in Delhi/Indien mit landestypischer Kleidung:


(Foto: © Jennifer B. Wind)


Und wenn ihr nichts mehr verpassen wollt, klickt euch doch auf der Facebookfanseite zu Lies und plausch mit Jenny ein!

Bis bald!

Eure Jenny


 
Claudia Rossbacher
...ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bisher noch kein Buch der Autorin gelesen habe. Steh aber jetzt auf meiner "to do" Liste für meinen Blog.

Leider besitze ich keine Tracht, noch nicht mal ein Faschíngskostüm für ein Foto, aber wir sind vor 1,5 Jahren in meine Heimatstadt zurückgekommen, und da von 120m² auf heute 63m². und so ist einiges leider entsorgt worden...

Und so drücke ich allen Teilnehmern die Daumen für die Buchverlosung...

LG
unclethom :-)
 
schreib dir gerne eine karte
wenn du mir deine adresse sendest, wenn du magst. ciao
 
Claudia Rossbacher
eine sehr sympathische Frau mit vielen Gesichtern.
Danke liebe Jenny für dieses tolle Interview.

Gerne mache ich mit und teile ein paar Foto´s von mir in Tracht.

http://www.woman.at/mywoman/lisselka/stories/845782/

Herzlichst Eure Lizzy