Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Mittwoch, 08.01.2014, 15:19

Liebe Leser/innen,

heute stelle ich euch wieder eine Autorin aus dem Nachbarland vor.

Astrid Korten wurde 1962 im niederländischen Heerlen geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Essen. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Leiden und Maastricht und arbeitete viele Jahre als Marketing- und Vertriebsleiterin und als Geschäftsführerin renommierter Firmen. Ihre große Leidenschaft aber ist das Schreiben, das sie 2004 zu ihrem Beruf machte. Bei ihrer akribischen Recherche lässt sie sich von Forensikern, Psychologen, Gentechnologen, Pathologen und Mediziner beraten. Über ihr bevorzugtes Genre, die Spannung, sagt Astrid Korten: „Psychopathen faszinieren mich. Sie leben außerhalb der Norm und meinen, über dem Gesetz zu stehen. Meine Feder kann genau so furchtbar und gnadenlos böse sein.“


Ihre letzten beiden Romane „Tödliche Perfektion“ und „Eiskalte Umarmung“ habe ich für euch schon mal gelesen.


Hier meine Meinung zu den Büchern:


Tödliche Perfektion

Von Astrid Korten
dotbooks Verlag, 2013

„Ihre Augen glitzerten gefährlich. ‚Du hast doch keine Angst vor mir, oder?′, fragte sie. Der Klang ihrer Stimme ließ ihn schaudern. Das Spiel hatte begonnen.”

Astrid Korten schreibt schon länger, der vorliegende Thriller ist allerdings der erste, der bei dotbooks erschienen ist. „Tödliche Perfektion” ist ein empfehlenswerter Pharma-Thriller rund um Schönheitswahn und Jugendkult.

Der Wissenschafler Hun Xinren wird ermordet. Zuvor hat er seinem deutschen Kollegen Rober Faber seine neueste Entdeckung präsentiert: einen Wirkstoff namens Rebu 12, der den Alterungsprozess aufhalten soll. Hat Hun Xinren den sprichwörtlichen Jungbrunnen gefunden? Faber nimmt ihn daraufhin mit nach Deutschland, wo er seine Forschungen weiterbetreiben sollte, da angeblich die Spionagegefahr in der Bundesrepublik geringer ist als in China. Zusammen mit Hun Xinrens Tod verschwinden auch wichtige Dokumente. Steckt die Sekte Lux Humana dahinter, für die seit Jahrzehnten makelose Schönheit und die Vollendung derselben das wichtigste ist?

Charis Burgess ist seit ihrer Kindheit in den Fängen der Sekte, die in Schottland den Hauptsitz hat, und wird von dieser zu ihrem Werkzeug gemacht. Von klein auf fühlt sie sich wie manisch zu Calum Burgess hingezogen, einem der Söhne des Anführers von Lux Humana, Nathan Burgess. Doch aus dem unschuldigen Kind wird mit den Jahren eine dominante, nach Macht strebende, unbarmherzige und narzisstische Person, die Freude an Gewaltausübung hat und stets im Mittelpunkt stehen muss.
Und dann ist da noch Mairead, das zehnjährige Mädchen im Körper einer alten Frau, das Calum liebevoll umsorgt. Doch wer sind Maireads leibliche Eltern und kann Rebu 12 das Fortschreiten ihrer Progerieerkrankung wirklich verhindern?

Die Autorin bedient sich mehrerer Zeitebenen, Orte und Erzählstränge, die oft sehr rasch wechseln. Konzentration beim Lesen ist deshalb gefragt.
Die Erzählsprache wechselt je nach Zeit, kulturellem Hintergrund der Personen bzw. dem Milieu und dem Bildungsstand. Sprachlich bedient sich die Autorin einem weitem Spektrum. Die eigentliche Thrillerhandlung ist sehr brutal, hart und schockierend. Der Roman ist rasant erzählt. Dazwischen wird stellenweise immer wieder inne gehalten und in den literarischen Erzählstil gewechselt, was mitunter für den Leser angenehm sein kann, da man Atempausen vertragen kann. Denn die Autorin beschreibt jede Menge Schrecken, Gewalt und Sex. Brutale Sektenkonditionierungsszenen münden in grausame Vergewaltigungs- oder Tötungsszenen. Streckenweise kommt man kaum dazu Luft zu holen.

Dem Thriller merkt man zudem den Background der Autorin an. Viel medizinisches und pharamzeutisches Fachwissen wartet auf die Leser, was impliziert wie genau die Autorin recherchiert hat.




Astrid Kortens Schreibtil ist packend, mitreißend, komplex aber dennoch nicht allzu schwer zu lesen. Die Dialoge sind teils schwungvoll, teils poetisch.

Die Figuren sind plastisch und interessant gezeichnet, agieren glaubhaft und ihrem Charakter entsprechend. Identifikationsfiguren gibt es hingegen nur wenige, wie Kate Corvay. Dafür jede Menge Bösewichte und Psychopathen, die ebenfalls eindrucksvoll beschrieben werden, der Leser kann sogar teilweise verstehen, warum sie so geworden sind. Das führt dazu, dass man sich als Leser stets gut einfühlen kann und somit von den Ereignissen mitgerissen wird und bei den Abenteuern der Protagonisten bis zum fulminanten Showdown wach und aufmerksam mitfiebert.

Der Plot wirkt anfangs chaotisch und unzusammenhängend, mit der Zeit findet man sich aber in die Geschichte ein, vorausgesetzt man liest konzentriert am Buch.
Der Spannungsbogen pendelt zwischen mittlerem und hohem Niveau, die Geschichte ist überzeugend und die logische Auflösung ebenso. Einzig der Beginn war mir schon aus einem anderen Roman vertraut.


Loben möchte ich noch die ausgezeichnete Covergestaltung, die wundervoll zum Buch passt, die geheimnisvolle Geschichte unterstreicht und sofort Lust auf die unterhaltsame und kurzweilige Lektüre macht.


Fazit: „Tödliche Perfektion” ist ein rasanter, packender, informativer, authentischer und vor allem grausamer Thriller, der durchaus Realität werden könnte. Das Hauptthema ist aktuell und lässt viel Raum für Diskussionen zum Jugendwahn, Schönheitsoperationen, Alter, Krankheit und dergleichen.
Bleibt nur zu hoffen, dass uns derart erschreckende Szenarien wie im Buch beschrieben erspart bleiben.







Eiskalte Umarmung

Von Astrid Korten
dotbooks Verlag, 2013

„Ich bin die Sehnsucht, ein Prinz und schön wie die Liebe.“


Nach „Tödliche Perfektion” ist „Eiskalte Umarmung” der zweite Thriller der im dotbooks Verlag erscheinen wird. Seit Dezember 2013 gibt es ihn allerdings schon als Thalia-Lizenz zu kaufen.
Das Cover ist wieder im selben Stil gehalten, was den Wiedererkennungswert fördert.


Junge, blonde und attraktive Frauen werden ermordet. Doch, das ist nicht das einzige, was die Opfer gemeinsam haben: Alle haben blau lackierte Fingernägel.

In der Wohnung der Opfer hinterlässt der Mörder an der Wand stets die gleiche eigenartige Nachricht. Auch sind alle Frauen in gleicher Art und Weise ermordet und gefoltert worden.
Katharina und Anna sind Schwestern, die nicht ahnen, dass ihr Leben bedroht wird, bis eines der Mädchen ermordet wird. Die Mordkommision steht vor einem Rätsel.


„Eiskalte Umarmung” gehört in die Rubrik Psychothriller. Astrid Korten erzählt die Geschichte überwiegend aus zwei Blickrichtungen: die der Opfer und die des Täters. Sehr einfühlsam und genau schildert sie die Ängste der Opfer, aber auch des Jungen, der die Taten mitansehen muss und sich dennoch nicht dem Mann entziehen kann, der für ihn wie ein Vater ist.

Dieser Thriller fesselt von der ersten bis zur letzten Seite, die Spannung wird optimal aufgebaut. Der Thriller besticht durch einen stringenten Plot, die Perspektivewechsel sind moderat. Auch ist dieser Roman nicht mit Figuren überladen.

Klar ist, dass ein Thriller aus Kortens Feder wieder sehr brutal, grausam und schockierend ist und somit nichts für zartbesaitete Gemüter oder Liebhaber von Cosy Crime á la Christie. Die Autorin verwendet eine sehr bildhafte und klare Sprache.

Die Figuren sind sehr stark. Die Ermittler sind wunderbar sympathisch, haben Ecken und Kanten und eignen sich auch hervorragend als Identifikationsfiguren. In die Opfer kann man sich gut hineinversetzen, auch wenn man das zeitweise gar nicht will, da die Autorin sehr detailreich schildert, was mit dem Mädchen passiert.


Die Autorin hat für diesen Roman sogar in Brasilien recherchiert und die Rituale der dort ansässigen Urvölker studiert.



Alles in allem ein packender, harter Psychothriller mit hohem Ekelfaktor, der mir noch besser gefallen hat, als der letzte Thriller der Autorin. Angeblich wird dieser Thriller fortgesetzt und man darf gespannt sein, was sich Astrid Korten diesmal einfallen hat lassen.

Prädikat: Sehr empfehlenswerte Thrillerkost für Fans von Cody MacFadyen, Veit Etzold und Karin Slaughter.






Die Presse war auch sehr angetan von „Tödliche Perfektion” wie man an diesen Zeitungsberichten sehen kann.





Wer mehr über die Autorin und ihre Bücher erfahren will, kann ihre Homepage besuchen:
http://www.astrid-korten.com/

oder ihr auf Facebook folgen: http://www.facebook.com/Astrid.Korten.Autorin



Falls ihr jetzt Lust auf die Lektüre bekommen habt, klickt euch durch die Leseproben, die ihr hier kostenlos downloaden könnt:
Tödliche Perfektion:http://www.dotbooks.de/e-book/231901/toedliche-perfektion-poesie-der-macht-xxl-leseprobe
Eiskalte Umarmung: http://www.dotbooks.de/e-book/264357/xxl-leseprobe-eiskalte-umarmung-poesie-der-angst


Anbei findet ihr auch die Trailer beider Romane, ebenso ein Interview.



Drei Exemplare von „Tödliche Perfektion” könnt ihr auch – wie immer – ergattern.

Eure Aufgabe diesmal:
Sagt mir einfach, was eurer Meinung nach, wahre Schönheit ausmacht!

Gerne in Bild, Ton, als Gedicht, Geschichte oder Anekdote. Ich freu mich auf eure Ansichten und Einblicke.




Viel Spaß!
Bis bald bei Lies und plausch!

Eure Jenny


 
Astrid Korten-Schönheit
Schönheit, was ist schön, sicher für jeden etwas anderes. Dem einen gefällt die heiße Blondine mit den Model-maßen, dem anderen die fülligere Rothaarige.

Schönheit lässt sich wahrlich nicht objektiv bewerten.

Ich behaupte sogar, jeder Mensch ist schön!

Vor allem aber denke ich, die wahre Schönheit eines Menschen bleibt dem oberflächlichen Betrachter für immer verborgen. Ja, ich spreche von der Schönheit des Geistes, der Schönheit des Herzens....

Egal wie ein Mensch ausschaut, in den Augen des Partners der ihn liebt ist derjenige immer der schönste von allen.

Meine Frau ist etwas fülliger, sie selbst findet immer etwas an sich auszusetzen. Aber für mich gibt es keine Frau die mich mehr interessieren würde, keine die erotischer sein könnte und keine der ich mehr Vertrauen könnte als ihr.

Ich möchte keine andere Frau haben, ich denke diesen Gedanken haben viele von uns...

Deswegen, Schönheit lässt sich niemals objektiv und für jeden Bindend bewerten.

LG
unclethom
 
@unclethom
Das hast du sehr schön gesagt. da bekommt man fast Tränen in den Augen ... man merkt wie sehr du deine Frau liebst und so wie du es beschreibst möchte sicher jede Frau von ihrem Partner angenommen werden.

Danke für dein Posting!
Jenny