Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Mittwoch, 14.05.2014, 11:58

Liebe Leser/innen,

Conchita hat gewonnen und auch ich wende mich wieder einer Österreicherin zu. Nämlich der Krimiautorin Ingrid J. Poljak.
Sie hat einen Krimi veröffentlicht mit dem Titel „Bildermord“ der in Salzburg spielt, den ihr natürlich auch wieder ergattern könnt.
Sagt mir nur, welchen Komponisten ihr am liebsten mögt.


Erstmal stelle ich noch einmal die Autorin kurz vor:


Geboren 1943 in Wien, entdeckte sie im Alter von 13 Jahren das Buch Der Geisterseher von Schiller/Ewers, es wurde zu ihrem langjährigen Kultbuch. Gleichzeitig begann sie in Ermangelung von Büchern, die ihr damals gefallen hätten, selbst Romane zu schreiben.
Nach dem Studium an der TU Wien war sie viele Jahre als Architektin und nebenberuflich als Grafikerin tätig. Während dieser Zeit kam sie nur sporadisch zum Schreiben, einige Romanfragmente blieben liegen.
Auszeichnungen:
Wettbewerb der Hamburger Schule des Schreibens: 1.Platz
Rundfunkveröffentlichung einer Kurzgeschichte
Krimiwettbewerb Schlösserland Sachsen: 13. Platz
Seit sie den Beruf aufgegeben hat, widmet sie sich ganz dem Schreiben. Sie ist Mitglied des Syndikats, der österreichischen KrimiautorInnen und der Mörderischen Schwestern. Sie verfasst Krimis, Thriller und Kurzgeschichten.
Aktuelle Veröffentlichungen:
Bildermord, ein Kriminalroman um einen Künstler, 2012, Berenkamp
Kurzgeschichten in Anthologien, 2012 und 2013.


Ich habe den Roman gelesen, hier ist mein persönlicher Eindruck:


(Cover: Berenkamp Verlag)

„Bildermord“
Mord und Kunstdiebstahl an der Salzach

Der ehemalige Comiczeichner Henri Devolier arbeitet nur als Kulissenmaler bei den Salzburger Festspielen. Vor einer Opernpremiere taucht dessen Ex-Frau auf. Als sie sieht, dass er sie auf dem Bühnenbild in einem Buch verewigt hat ist sie mehr als verärgert. Dann mobbt ihn auch noch ein junger Kollege. In weiterer Folge gerät Henri unter Mordverdacht. Ein teures Bild steht dabei im Mittelpunkt, da es verschwunden ist. Und man versucht Henri den Kunstdiebstahl ebenfalls anzuhängen. Und dann ist da noch ein Vorfall in seiner Vergangenheit, den er mehr als alles andere gern vergessen würde....

„Bildermord“ ist als „Salzburger Festspielkrimi“ gekennzeichnet. Wer allerdings erwartet, dass es sich bei dem Krimi vor allem um die Reichen und Schönen handelt oder irgendwelche V.I.Ps vorkommen, der wird eines Besseren belehrt.
Ingrid J. Poljak blickt nicht in die Logen oder an die Bar, sondern hinter die Kulissen. Denn die Haupthandlung spielt sich vor dem Rummel ab. Man erlebt die Vorbereitungen einer großen Produktion, Bühnenproben und die Intrigen zwischen den Akteuren mit. In all das ist ein Kriminalfall verwoben.
Der Einstieg aus der Sicht des Mörders ist sehr gelungen, man wird sofort in das Geschehen gezogen und zum Weiterlesen animiert.
Die Autorin arbeitet sehr penibel an ihrer Figurenzeichnung. Die Charaktere bekommen somit die nötige Tiefe und man kann sich gut in sie hineinversetzen und versteht ihre Handlungen. Die kurzen Kapitel sind mit Daten- und Zeitangaben versehen, damit man nicht durcheinanderkommt. Das kann dennoch mal passieren, da zeitweise Sprünge da sind, die man nicht sofort nachvollziehen kann.
Die Dialoge sind realitätsnah. Die Personen sprechen teilweise in Mundart, was dem Krimi österreichischen Charme verleiht.
Der Plot ist grundsätzlich gut gestrickt und glaubwürdig, bis auf eine Szene gegen Ende, wo Henri meiner Meinung nach völlig überzeichnet reagiert und agiert. Aber vielleicht ist das einer seiner Wesenszüge, man erfährt ja im Roman, dass er schon einmal ausgerastet ist.
Alles in allem liest sich der Roman zügig und macht Spaß!
„Bildermord“ ist grundsolide Krimikost für alle, die subtile Verbrechen, wie Intrigen, Mobbing, etc. lieber mögen als gewalttätige Blutorgien und psychotische Serienkiller. Der Roman glänzt mit interessanten Einblicken in die Theater- und Künstlerszene, starken Charakteren und dosiertem Lokalkolorit. „Bildermord“ ist somit eine spannende, kurzweilige und interessante Lektüre, die ich jedem uneingeschränkt empfehlen kann. Von mir gibt’s also auch 12 Points for Austria ;-)


Auf der Website der Autorin könnt ihr Recherchefotos angucken: http://www.ingrid-j-poljak.com/bildermord/recherche-fotos/


Außerdem ist Ende April ein E-Book mit Kurzgeschichten erschienen:


(Cover des E-Books; ©Story and friends Verlag)

Drei Kurzkrimis
von Ingrid J. Poljak
Es ist leicht, einen Mord zu begehen. Eine Kunst ist es, die Leiche zu entsorgen und unentdeckt zu bleiben. Drei Beispiele ODER drei rabenschwarze Kurzkrimis in der Kunst-Szene. Anderswo: Kilian Korander folgt einer Ladung aufs Kommissariat. Gilt es die Leiche seines Vaters zu identifizieren? Warum wurde er herbestellt? Kilian gerät in Panik.
Auch Mord ist (k)eine Kunst: Der Kulturbeauftragte Hans Urbanek tötet den Maler Ferdinand Plischka, gemeinsam verdienten sie mit schwarz erworbenen Bildern ein Vermögen. Seine Leiche wegzuschaffen und die wertvollen Bilder zu sichern, erweist sich als schwieriges Unterfangen.
Witwen-Einmaleins: Der Architekt Paul baut ein Haus für die dreifache Industriellenwitwe Agnes Ahrens. Dass sie eine Affäre beginnen, war nicht geplant. Glaubt er!



In folgenden Anthologien findet ihr ebenfalls kurze Werke der Autorin:

In der Anthologie BRÜCHIGE WELTEN findet sich die Parabel "Die Zelle".
Auszug aus "Die Zelle":
Als er erwachte, war er gefangen. Er stand auf und stieß mit dem Kopf an eine Glühbirne, die an einem kurzen Draht von der Decke hing und ihn eine würfelförmige, hohle Welt erkennen ließ: eine Zelle, drei Schritt breit, drei Schritt lang. Die Wände waren aus grau gestrichenem Beton. Hart, kalt, geglättet.

In der Anthologie 3er-EDITION ist die phantastische Erzählung "Der Dom" veröffentlicht.
Beginn des Textes "Der Dom":
Endlich stand Bernhard davor. - Noch nie hatte er eine derartige Kirche so nahe gesehen, von solch gigantischen Ausmaßen und solcher Erhabenheit, noch nie war er sich selbst beim Anblick eines Bauwerks so unbedeutend vorgekommen wie in diesem Moment. Vor tausend Jahren sei mit dem Bau des Doms begonnen worden, bis heute unvollendet. Bis heute habe er rund achthundert Arbeitern das Leben gekostet, so stand es in der Chronik, und hundertdreiundzwanzig Selbstmörder seien in die Tiefe gesprungen.


In der Anthologie BLÜTENLESUNG finden sich drei ihrer Kurzkrimis.
Diese Anthologie ist sowohl als Buch als auch als E-Book bei der Autorin und bei autorenportal.at erhältlich.






Liebe Leser/innen, wenn ihr mehr über die Autorin wissen wollt und keines ihrer Bücher mehr verpassen wollt, dann folgt ihr doch auf facebook, twitter, google+, oder schaut auf der Website vorbei.

http://www.ingrid-j-poljak.com/

Wenn ihr die Autorin persönlich kennen lernen wollt, dann habt ihr die Gelegenheit sie bei einer ihrer Lesungen zu hören und zu sehen.
Die nächste Möglichkeit:
Am Samstag, 20. September 2014, liest Ingrid J. Poljak voraussichtlich aus dem Thriller-Manuskript "Diabelli" in der Osteria Allora; Wallensteinplatz 5-6, 1200 Wien; Genaue Daten werden noch bekanntgegeben

Und wenn ihr nichts mehr verpassen wollt, klickt euch doch auf der Facebookfanseite zu Lies und plausch mit Jenny ein!

Bis bald!
Eure Jenny