Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Montag, 12.05.2014, 16:11

Liebe Leser/innen,

Conchita hat gewonnen und auch ich wende mich wieder einer Österreicherin zu. Nämlich der Krimiautorin Ingrid Poljak.
Sie hat einen Krimi veröffentlicht mit dem Titel „Bildermord“ der in Salzburg spielt, den ihr natürlich auch wieder ergattern könnt.
Sagt mir nur, welchen Komponisten ihr am liebsten mögt.

Morgen stelle ich ihr Werk genauer vor.
Erstmal ist die Autorin dran:

Geboren in Wien, entdeckte Ingrid J. Poljak im Alter von 13 Jahren das Buch Der Geisterseher von Schiller/Ewers, es wurde zu ihrem langjährigen Kultbuch. Gleichzeitig begann sie in Ermanglung von anderen Büchern, die ihr gefallen hätten, selbst Romane zu schreiben.
Nach dem Studium an der TU Wien war sie viele Jahre als Architektin und nebenberuflich als Grafikerin tätig. Während dieser Zeit kam sie nur sporadisch zum Schreiben, einige Romane und Romanfragmente blieben liegen. Seit sie vor einigen Jahren den Beruf aufgegeben hat, widmet sie sich ganz dem Schreiben. Sie verfasst hauptsächlich Krimis, Thriller und Kurzgeschichten.


Ich habe die Autorin interviewt.
Viel Spaß!




Liebe Ingrid, danke, dass du dir Zeit genommen hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. Dein Krimi „Bildermord“ spielt in der Stadt Salzburg. Warum hast du den Krimi dort angesiedelt?

(Salzburger Festspielhaus;©Ingrid Poljak)

Salzburg ist schon immer meine Lieblingsstadt gewesen, ich habe auch gute Freunde dort. Außerdem kenne ich in keinem Opernhaus der Welt die Bühnentechnik so gut wie in Salzburg, weil ich dort die Gelegenheit hatte zu recherchieren und mir guten Rat von sehr kompetenten Fachleuten zu holen.



(Bühnenmaschine; ©Ingrid Poljak)

Kunst steht im Mittelpunkt des Romans. Inwiefern bist du der Kunst verbunden?
Ein bisschen bin ich da erblich vorbelastet, meine Eltern haben einander an der Wiener Kunstgewerbeschule (jetzt Akademie für angewandte Kunst) kennengelernt, mein Vater war als Schüler des berühmten Josef Hoffmann unter anderem Metallbildhauer. Meine Mutter war lange Zeit Textildesignerin und –malerin.




(Kunstgewerbliche Arbeiten von den Eltern der Autorin; ©Ingrid Poljak)
Im Buch malt der Protagonist immer wieder seine Exfrau. Welche Maler dienten als Vorlage für die Figur? Oder kam dir die Idee einfach so.
In der ersten Idee (einer Kurzgeschichte) hat Henri mit seiner Frau erotische Videos gedreht, mit denen sie Geld verdient haben. Im Roman ist er Comic-Zeichner und Maler geworden, weil ich vom Drehen von Videos zu wenig verstehe. Es war also ein aus Bequemlichkeit logischer Schritt. Und ich liebe seit meiner Kindheit Comics; mein erster Comic, den ich durch Zufall im Papiermüll einer amerikanischen Familie gefunden habe, war „Batman“ auf Englisch, da habe ich noch kein Wort davon verstanden. In meinen Buchregalen steht jetzt eine Sammlung von künstlerischen Comics.



(Blick in eines der zahlreichen Comics-Regale; ©Ingrid Poljak).

Theater spielt auch eine große Rolle, gehst du gern ins Theater ?
Ja, aber vor allem bin ich ein leidenschaftlicher Opern-Fan. Meine früheren Opernreisen haben mich gemeinsam mit Freunden bis nach San Francisco geführt.



Du warst früher Architektin, danach Grafikerin, wie bist du dann auf die Idee gekommen Krimis zu schreiben?
Ich wollte immer schon einen künstlerischen Beruf ergreifen, etwa Malerin oder Grafikerin. Aber die damaligen wirtschaftlichen Verhältnisse haben meine Eltern veranlasst, mir einen „ordentlichen“ Beruf vorzuschlagen, und da ich auch gut in Mathematik und darstellender Geometrie gewesen bin, hat sich die Architektur geradezu aufgedrängt. Grafik ist immer nebenbei gelaufen. Und seit meiner Jugend habe ich Schreiben als Hobby betrieben. Ich habe damals ein einziges „Mädchenbuch“ gelesen, aber der damals übliche erhobene Zeigefinder ist mir sofort auf die Nerven gegangen. Nie wieder so ein Buch! (Pippi Langstrumpf & Co. waren damals bei uns noch unbekannt). Da habe ich mit dreizehn Jahren – wieder durch Zufall – den „Geisterseher“ von Schiller entdeckt. Obwohl dieser „erste deutsche Kriminalroman“, wie er von manchen Germanisten genannt wird, in einer altmodischen Briefform geschrieben ist, hat er mein Schreiben bis heute beeinflusst. Zu meinen Lieblingsautoren zählen neben Shakespeare und Schiller auch Friedrich Dürrenmatt, Patricia Highsmith, Stephen King, und andere. Auch die Geschichten von ETA Hoffmann faszinieren mich immer noch mit ihren psychologischen Aspekten.



(Selbstporträt Hoffmanns in jungen Jahren; ©Ingrid Poljak)

Gibt es irgendein Gebäude, das du als Architektin entworfen hast, das du besonders magst?
Als angestellte Architektin hat man weniger mit den großen Entwürfen zu tun als mit deren Umsetzung in „baubare“ Formen. Denn der Teufel steckt auch bei großen Entwürfen im Detail. Bei großen Gebäuden arbeitet man im Team, nur kleine zieht man als Einzelkämpfer durch. Aber ich erinnere mich gerne an die Revitalisierung des Palais Ferstel auf der Freyung und dem anschließenden Café Central, wo ich im Bauleitungsteam mitgearbeitet habe. Fürs Café Central hab ich übrigens auch das Ton-Modell für die Wasserspeier der beiden Brunnen im Hof hergestellt. Mitgearbeitet habe ich auch am Gebäude der Zentralsparkasse, später Bank Austria, in der Vorderen Zollamtsstraße.



(Schaubild Café Central; ©Ingrid Poljak)

Arbeitest du schon am zweiten Roman? Falls Ja kannst du uns einen kurzen Überblick geben?
Ja, ich bin mitten drin. Nach dem ersten Drittel hatte ich eine Idee, die mich nochmals von vorne beginnen ließ... Ich will also jetzt nur so viel verraten:
Inspektor Berger hat ein Problem: Ist Luc Diabelli, den er des mehrfachen Mordes verdächtigt, sein Sohn? - Aber auch der Goldschmied Luc Diabelli hat ein Problem: Wer ist der Mann, mit dem ihn Berger offensichtlich verwechselt?
Nebenbei veröffentliche ich jetzt kurze Krimis und Thriller als eBooks, wie zum Beispiel das eben erschienene „Auch Mord ist (k)eine Kunst“.




(Cover des E-Books; ©Story and friends Verlag)

Du bist jetzt 71 Jahre alt, denkst du nie daran dich zur Ruhe zu setzen?
Ruhe? Was ist das? - Ich glaube, ich werde schreiben, solange ich die Tasten auf der Tastatur treffe .

Welche Hobbies hast du?
Schreiben schreiben schreiben. Manchmal auch zeichnen, manchmal auch klassische Musik hören.




Du warst beim Krimifestival „A Mörda Frühling“ dabei. Wie war das für dich auf einer so großen Bühne zu lesen? Und hast du grundsätzlich Lampenfieber oder eher nicht?
Da ich schon öfter in kleineren Lokalen gelesen hatte, hielt sich das Lampenfieber in Grenzen. Leider habe ich eine Viertelstunde vor Beginn das Konzept der einführenden Worte, die ich sprechen wollte, geändert und das hat mich ziemlich nervös gemacht. Nächstes Mal nehme ich mir mehr Zeit für diese Vorbereitung.





(Ingrid Poljaks erste offizielle Lesung bei der Kriminacht Wien, September 2012, Cafè Journal. © Ingrid Poljak)

(Lesung in der Buchhandlung Erlkönig, Oktober 2012.©Ingrid Poljak)
(Private Lesung auf einem Gartenfest, Sommer 2013.©Ingrid Poljak)
(Lesung in Salzburg, Hotel Künstlertreff, Juli 2013, stilgerecht unter Bildern von Oper und Theater. ©Ingrid Poljak)
(Neujahrslesung 2014 im Ground Xiro, mit Überraschungsgast.©Ingrid Poljak)

Was ist dein größter Wunsch?
Noch einige packende Geschichten erfinden und erfolgreiche Bücher schreiben zu können.




Liebe Ingrid, vielen Dank für das Gespräch!


Liebe Leser/innen, wenn ihr mehr über die Autor/in wissen wollt und keines seiner Bücher mehr verpassen wollt, dann folgt ihr doch auf facebook, oder schaut auf der Website vorbei.

http://www.ingrid-j-poljak.com/

Und wenn ihr nichts mehr verpassen wollt, klickt euch doch auf der Facebookfanseite zu Lies und plausch mit Jenny ein!

Bis bald!
Eure Jenny