Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Samstag, 22.02.2014, 11:51

Liebe Leser/innen,

mit Daniel Oliver Bachmann habe ich ein sehr interessantes und Gespräch mit Augenzwinkern geführt.

Und macht mit: Wenn ihr eines seiner Bücher ergattern wollt, dann schreibt mir, was „Freiheit“ für euch bedeutet.

Ich freue mich auf euere Kommentare.

Aber jetzt erstmal viel Spaß mit Daniel Oliver Bachmann!


Lieber Daniel, danke, dass du dir Zeit genommen hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. Dein Roman „Freiheit für Anfängerinnen” ist vor Kurzem im dotbooks-Verlag erschienen und ist vom Genre her ein heiterer Frauenroman. Ich habe mich wirklich köstlich amüsiert! Was bewegt eigentlich einen Mann dazu, einen Frauenroman zu schreiben?
Vor vielen Jahren habe ich in einem literarischem Fragebogen geantwortet, mit welcher Romanfigur ich gerne eine Affäre hätte, „Julia, aus ´Tante Julia und der Kunstschreiber`, von Mario Vagas Llosa“. Weil die „Julia“ eine umwerfend tolle Frau ist: Sie hat Erotik, einen scharfen Verstand, jede Menge Gefühl, Ecken, Kanten, einen eigenen Kopf - vor allem einen eigenen Kopf. Wahrscheinlich versuche ich seither, solche Frauen zu erschaffen. Sie interessieren mich mehr als Männer. Wesentlich mehr.




Wie gelingt es dir, dich in diese Frauen hineinzuversetzen über die du schreibst?
Für „Freiheit für Anfängerinnen“ stolperte ich über eine Statistik. Die sagte, dass die Scheidungsrate im 26. Jahr der Ehe am höchsten ist. Also im Jahr nach der Silberhochzeit. Und dass die Trennung oft von der Frau ausgeht. Das fand ich spannend genug, um mich umzuhören. Selbst im Bekanntenkreis meiner Eltern war es so. Weil die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, und sich die Frau endlich was traut.


Im Roman geht es um eine Frau, deren Ehemann zum 50. Geburtstag das Zeitliche segnet. Sie sitzt plötzlich auf einem Berg Schulden und muss ihr Leben neu ordnen und dann erfährt sie auch noch, dass ihr Mann sie jahrelang betrogen und belogen hat. Wie bist du auf die Idee gekommen?
Ich führe immer viele Gespräche. Wahrscheinlich, weil ich ja auch Biographien und Memoirs schreibe. Mein Schreiben ist nicht einfach losfabulieren, sondern beruht auf Fakten. Bei „Freiheit für Anfängerinnen“ waren es Frauen in diesem Alter, die sich trennten. Bei „Petting statt Pershing“ führte ich Interviews mit Menschen, die jahrelang gegen die Pershing-Raketen der Amerikaner protestierten. Für die „Schwarzwaldmädels“ fand ich Veteranen des ersten deutschen Piratenradios, Radio Dreyeckland, die mit ihrem illegalen Sender in den Wäldern unterwegs waren und alles riskierten.





In deinem Roman hat jede Figur ein Geheimnis, das sie verschleiert. Gibt es auch Menschen, die nichts verheimlichen?
Ich liebe Geschichten, wo sich ein Geheimnis nach und nach aufpuzzelt. Deshalb ist das Prinzip „Doppelleben“ auch die Grundlage meines Romans „All Inclusive – Der Schein trügt.“ Gerade Leute, welche die moralische Messlatte hochlegen, hinterziehen dann Steuern, haben uneheliche Kinder, nehmen Drogen. Mich interessiert die Frage nach dem „Warum?“ Denn das ist der Beginn einer Geschichte.





Wissenschaftler sagen, jeder Mensch lügt mehrmals am Tag? Gehört das Lügen und Verschleiern zum Menschsein schlechthin? Und was passiert danach?
Meine Heldin Antonia aus “All Inclusive” sagt über ihre Beziehung und die Beziehungen ihrer Freunde: “Natürlich sind wir Paare. Nach außen wenigstens. Nach innen sind wir Singles“ Genauso lebt sie, mit der Lüge und mit allen Konsequenzen. Für einen Geschichtenerzähler ist das wunderbar. Der amerikanische Schriftsteller Chuck Palahniuk drückte es so aus: „It´s only after we´ve lost everything, that we´re free to do anything.” Wir müssen erst alles verlieren um alles zu gewinnen.



Apropos: Gewinnen und verlieren. Du warst in vielen Endrunden von Wettbewerben und hast einige Preise für deine Werke erhalten. Gibt es einen Preis über den du dich trotzdem noch sehr freuen würdest?
Ich freue mich über Preise bei anonymen Wettbewerben. Wo nicht der Name, sondern allein die Geschichte entscheidet.





Also der Oscar interessiert dich nicht so?
Jetzt hast du mich erwischt! Ich würde ihn nehmen, auch weil der Weg mit Herausforderungen gespickt ist.



Aber du schreibst schon lange erfolgreich Drehbücher und Hörspiele. Was ist für dich der Unterschied zum literarischen Schreiben? Und was geht dir leichter von der Hand?
Ein Fernsehfilm dauert 90 Minuten, ein Kinofilm rund 110. In dieser Zeit muss die Geschichte zu Ende erzählt sein. Romane geben viel mehr Freiheit. Außerdem arbeiten im Film eine Menge Leute mit, auch in der Drehbuchphase. Beim Schreiben eines Romans bin ich mit mir und meinen Figuren alleine, beim Drehbuchschreiben bin ich das nie.



Laut deiner Website liest du auch viel. 2011 waren es über 60 Bücher. In welche Regale greifst du? Wie muss ein Buch aussehen, um deine Neugierde zu wecken und hast du Lieblingsgenres oder Lieblingsautor/innen

Ich lese alles, was mir in die Hände fällt, weil ich einfach gerne schmökere. Da kommen die unterschiedlichsten Genre vor, wie jetzt gerade: Die Willy Brandt-Biographie von Hans-Joachim Noack sowie Isabel Allende Roman „Die Insel unter dem Meer.“ Weil ich gerade in meinem Winterquartier in Andalusien bin, liegt auch einen Erzählband von Mario Sanz Cruz auf dem Tisch, dem einzigen spanischen Schriftsteller, der gleichzeitig Leuchtturmwärter ist.



Ich wollte auch mal Leuchtturmwärterin werden, genaugenommen reizt mich das immer noch. Gemeinsam mit Beate Rygiert (Anmerkung der Redaktion: schreibt erfolgreich Historienromane und Biografien) betreibst du die edition Salzundpfeffer. Wie hat sich das ergeben?

Aus einer Notwendigkeit heraus: Ich habe gut 80 Erzählungen veröffentlicht, in ebenso vielen Anthologien. Bei Lesungen wollten die Gäste aber immer ein Buch, in dem Erzählungen zusammen gefasst sind. Weil es das nicht gab, haben wir´s selbst gemacht. So entstand „Das Mahl der Engel“, der Anfang unserer Edition.





Wofür steht Salz und Pfeffer?
Salz bin ich, Pfeffer ist Beate. Das kann sich morgen aber ändern.




Du drehst auch Dokumentarfilme. Was ist das Reizvolle daran?
Dokumentarfilme zu drehen ist Abenteuer pur, und das liebe ich! Ich drehe immer mit einem kleinen Team, drei, vier Leute, und ausschließlich im Ausland. Da bin ich dann alles: Regisseur, Drehbuchautor, Organisator, Fahrer. So komme ich schnell an meine Grenzen, und das ist gut. Wenn ich einen Roman schreibe, nehme ich 5 Kilo zu. Wenn ich einen Film drehe, nehme ich die wieder ab.




Das ist aber praktisch! Du hilfst Menschen, ihre Memoiren zu verfassen. Was sind die Schwierigkeiten, für jemand anderen zu schreiben?
Für mich gibt´s da keine Schwierigkeiten. Memoirs zu schreiben ist wie Dokumentarfilme drehen, nur ohne Kamera. Der Zeitaufwand ist genau so groß, es braucht das selbe Einfühlvermögen, ich muss zuhören und die richtigen Fragen stellen. Tausende von Fragen! Es sind oft außergewöhnliche Geschichten, die ich mir aussuche, wie „Die Schüler von Winnenden“. Da arbeitete ich mit überlebenden Schülern des Amoklauf von Winnenden zusammen, weil die davor nie zu Wort gekommen sind, und ich darin eine Notwendigkeit sah. Oder „Schockgefroren“, mit Sascha Buzmann.



Ein Kriminalfall, der die Republik in Atem hielt, weil nie zuvor ein neunjähriges Entführungsopfer so lange in der Gewalt eines Sexualtäters war. Das Buch ist ein erstaunlicher Longseller geworden, weil es eine faszinierende Geschichte über das Erinnern ist. Die Kunst ist, Memoirs in der Sprache der Porträtierten zu verfassen, weil das den Geschichten ihre Authenzität verleiht.





Für „Die Wüstenapotheke“ warst du über 8000 km durch die Wüsten von Namibia unterwegs? Für „Von Namibia bis Südafrika; Abenteuer Alltag in der Kalahari“ warst du ebenfall unterwegs. Auch in „Blutspeer“ kommt eine afrikanische Wüstenpflanze vor. Ist Afrika dein Lieblingskontinent?
Für die Memoir „Ich wollte leben wie die Götter“, die im März bei Kiepenheuer erscheint, war ich erst kürzlich in Mocambik. Die Reise hatte es erst in sich! Ja, ich liebe Afrika! Der Tsitsikamma Forest mit seinen riesigen Yellowwoodbäumen, hmmmm! Dort hat sich Tolkien zum „Herrn der Ringe“ inspirieren lassen. Oder die Monate, in denen ich mit den Khoi San zusammen leben durfte, dem ältesten Volk der Welt.




Für sie sind Geschichten überlebensnotwendig. Wenn man einen Buschmann einsperrt, sagt man, stirbt er – nicht wegen Hunger oder Durst, sondern weil man ihm keine Geschichten erzählen kann. Du merkst, ich komme gleich ins Schwärmen! Ich bin aber auch gerne in Indien! Oder in Tibet. In China. Amerika. Australien…






Letzteres kann ich sehr gut verstehen, Australien ist meine Wahlheimat. Hast du eine Reiseanekdote für die Leser/innen auf Lager?
Ich reise gerne zu traditionellen Heilern. Ihr erstaunliches archaisches Wissen fasziniert mich immer wieder aufs Neue. In Mosambik waren wir bei einem Heiler, der Kontakt „zur anderen Welt“ hat, also mit den Toten kommuniziert. Nachdem die Zeremonie eine Weile lief, sagte eine Stimme: „Ist ein Mudzungu unter uns?“ Der Mudzungu ist der Weiße, und damit war natürlich ich gemeint. Also sagte ich: „Das muss wohl ich sein.“ Und die Stimme fuhr fort: „Du darfst bleiben.“ Das tat ich dann auch.



Du bist irrsinnig vielseitig. Du schreibst Krimis, Biografien, Sachbücher, Reiseführer, heitere Romane, und alles unter deinem Namen. Wurde dir je angeraten, ein Pseudonym zu verwenden?
Jetzt verrate ich wohl ein Geheimnis: Es gibt Romane von mir unter Pseudoynm. Zum Beispiel einen Wirtschaftsthriller. Den schrieb ich unter Pseudonym, weil es hieß, nur Amerikaner beherrschen dieses Genre. Oder einen mystischen Krimi. Da nutzte ich ein Pseudonym, weil ich nicht sicher war, ob ich es auch hinkriege. Hat am Ende aber gut geklappt



Was hat das mit der neuen Serie „Janet Rosen“ bei dotbooks auf sich?
Das ist was wirklich Neues für Leser/innen, etwas, das Ihnen eben nur das E-Book bieten kann: „Janet Rosen“ sind schnelle und kompromisslose Krimigeschichten. Sie selbst ist eine sexy und toughe Ermittlerin in bester Philippe-Marlowe-Tradition, die ihre Hard boiled-Fälle kompakt auf 40 bis 50 Seiten löst. Damit beschert sie dem Leser einen Tag Lesevergnügen. Die erste Staffel der „Janet Rosen-Reihe“ wird bereits im Frühjahr bei dotbooks erscheinen.





Prima, da freu ich mich drauf! Hast du einen unerfüllten Traum?
Eine ganze Liste berühmter und weniger berühmter Menschen, deren Biographien und Memoirs ich schreiben will! (Die weniger Berühmten werden nach Veröffentlichung berühmt). Und dann habe ich noch so viele Geschichten im Kopf, die alle geschrieben werden möchten. Natürlich will ich auch weiterhin Filme drehen, und hin und wieder meinen Hobbies nachgehen, wie Alphornspielen und Didgeridoo, oder mein neues Steckenpferd, das Oberton-Singen. Es gibt also jede Menge zu tun!




Dann sollten wir uns unbedingt nochmals zusammensetzen, damit du meine Biografie schreiben kannst. Würdest du das tun?
Dein Leben ist spannend und erzählenswert, daher spricht alles dafür.



Ich ruf dich dann nächste Woche mal an. Lieber Daniel, es war toll, mit dir zu plaudern. Ich wünsche dir viel Erfolg mit dem aktuellen Buch und auch viel Glück mit der neuen Serie. Das wird sicher spannend.


Für alle die am Donnerstag nicht hier waren, stelle ich das aktuelle Buch „Freiheit für Anfängerinnen“ noch einmal vor:

Martha ist über 50 und hat ewig keinen Sex mehr gehabt. Obwohl, oder vielleicht weil, sie verheiratet ist. Solange ist das letzte Stelldichein her, dass sie sich kaum erinnern kann, deshalb erwägt sie ernsthaft ein Haustier anzuschaffen, auch wenn das Sexproblem damit noch lange nicht gelöst wäre. Deshalb zieht sie am Tag der Silberhochzeit alle Register und kleidet sich neu ein. So ein bisschen Reizwäsche soll den Weinhändler Theo wieder in Stimmung bringen.

Vorher geht es ins Restaurant. In Stimmung kommt dabei zumindest der Kellner, als Theo mitten beim Essen einen Herzinfarkt bekommt. Doch damit ist Marthas Leidensweg noch lange nicht zu Ende. Nach der Beerdigung kommt sie drauf, dass Theo hochverschuldet war, und zwar keine Kinder mit ihr hatte, aber auf seinen Weinkaufstreifzügen nach Italien anscheinend ein Bambini gemacht hat, für das er auch fürstlich gezahlt hat. Martha beschließt den Geldhahn zuzudrehen und macht sich mit ihrer Freundin Ursel auf den Weg. Doch was sie jenseits der Alpen über ihren toten Gatten erfährt, sprengt jegliche Vorstellungskraft...

„Freiheit für Anfänger/innen“ ist eine Tragikomödie vom Feinsten. Die sympathische Protagonistin Martha
Gerät vom Regen in die Traufe. Und immer wenn man beim Lesen denkt, schlimmer könne es nicht mehr kommen, setzt der Autor noch einen drauf. Daniel Oliver Bachmann zeigt auf, wie es dazu kommen kann, dass Menschen sich ein Doppelleben zulegen. Nach und nach werden jede Menge Geheimnisse aufgedeckt, die nicht nur Theo betreffen, sondern auch Ursel und ihren Mann Kurt. Und auch Martha hat ein Geheimnis.

Man merkt, dass der Autor auch für Film und TV gearbeitet hat.
„Freiheit für Anfänger/innen“ ist quasi ein rasantes Road-Movie in Spielfilmlänge zwischen zwei Buchdeckeln. Hier ist kein Wort zu viel. Kurze knackige Kapitel, aus vier Perspektiven geschrieben, führen uns durch das Puzzle. Die einzelnen Geschichten der Figuren wirken anfangs isoliert, geschickt verwebt der Autor diese miteinander, bis sie ein großes Ganzes ergeben und in einen roten Faden münden. Eine dramaturgische Meisterleistung! Die Figuren sind authentisch und lebensnah gezeichnet, wenn auch manche Dinge und Ereignisse überspitzt wurden, das ist aber vom Autor durchaus gewollt.

Die Dialoge sind locker, leicht und mit unglaublich gutem, teils trockenem Humor gewürzt.
„Freiheit für Anfänger/innen“ ist ein kurzweiliges, atemberaubendes Lesevergnügen, das noch lange nachhallt, den Leser zufrieden hinterlässt und Lust auf mehr macht.

Prädikat: Klare Leseempfehlung!




Und hier geht´s zur XXL Leseprobe von „Freiheit für Anfängerinnen“, für alle, die schon einen ersten Blick ins Buch werfen wollen:
http://www.dotbooks.de/e-book/265549/xxl-leseprobe-freiheit-fuer-anfaengerinnen

Jetzt könnt ihr euch ein Interview mit dem Autor angucken und zwei Hörproben. Daniel Oliver Bachmann liest aus „Petting statt Pershing“ und „All inklusive“. Viel Spaß!

Die Links zu den Videos findet ihr wie immer am Ende des Artikels.

Auf der Website des Autors findet ihr eine komplette Werksliste und jede Menge Informationen:

http://danieloliverbachmann.de/

oder ihr guckt hier: http://www.salzundpfeffer.de/




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Bis bald bei „Lies und plausch“!
Eure Jenny


(alle Fotos (bis auf die Coverfotos) mit freundlicher Genehmigung von Daniel Oliver Bachmann (copyright: Daniel Oliver Bachmann), die Rechte der Coverfotos liegen bei den jeweiligen Verlagen)