Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Dienstag, 18.02.2014, 15:24

Liebe Leser/innen,

gestern habe ich euch das spannende Debüt von Turhan Boydak vorgestellt. „Der Troja-Code“ ist im Herbst 2013 im dotbooks Verlag erschienen und war auf Platz 8 in den THALIA E-book-Charts.

Der sympathische und talentierte Autor, von dem man sicher noch viel hören und lesen wird, hat sich einem Interview gestellt und mir viele stimmige Fotos zukommen lassen.

Viel Spaß!!



(Cover: dotbooks)

Lieber Turhan, danke, dass du dir Zeit genommen hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. Dein Debüt-Roman „Der Troja Code” ist im dotbooks-Verlag erschienen. Es ist ein Thriller, der mit vielen geschichtlichen Informationen gespickt ist. Warum Troja?
Zunächst möchte ich dir ganz herzlich für die Möglichkeit danken, mich und meinen ersten Roman vorstellen zu dürfen. Und nach dem dein Blog bereits grandios gestartet ist, wünsche ich dir auch dafür weiterhin alles Gute.

Vielen Dank!
Nun aber zu deiner Frage. Warum Troja? Nun, Troja in das Zentrum eines Romans zu stellen erscheint mir im Grunde ziemlich naheliegend.
(Troja; ©Turhan Boydak)

Schließlich ist Troja die wahrscheinlich bekannteste archäologische Entdeckung der Menschheitsgeschichte. Die Geschichte Trojas, die ja vor allem auf die Epen Homers zurückgeht, ist wohl der Ur-Mythos der abendländischen Literatur. Vor allem die Ilias, aber auch die Odyssee, die beide zu den ersten großen literarischen Werken in unserem Kulturkreis gehören. Der von Homer überlieferte Mythos des Trojanischen Kriegs hat Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende überdauert. Bis heute üben die Erzählungen über das alte Troja eine große Faszination auf viele Menschen aus und haben nach fast dreitausend Jahren nichts von ihrer einzigartigen Strahlkraft verloren.


(Troja; © Turhan Boydak)

In der Schule begegnen Kinder bereits frühzeitig den Geschichten von Achilles, Hektor oder König Priamos. Unzählige Bücher und Theaterstücke bedienen sich dieser alten Geschichte oder haben sich von diesem und anderen Mythen längst vergangener Zeiten inspirieren lassen. Selbst Hollywood wird nicht müde in unregelmäßigen Abständen Homers Epen immer wieder auf die Leinwand zu bringen. Und Millionen von Zuschauern fiebern weltweit mit, wenn Prinz Paris die schöne Helena nach Troja "entführt". Über jede noch so kleine Erkenntnis, die von den andauernden Grabungsarbeiten im heutigen Troja zu Tage gefördert wird, wird medial berichtet und zum Teil kontrovers diskutiert. Insofern war ich der Meinung, dass Troja nach wie vor ein interessantes Thema ist, und sich somit durchaus auch als Ausgangspunkt bzw. Gerüst für einen Thriller eignet.



Warst du immer schon an den Legenden rund um Troja interessiert?
Meine Faszination für Troja reicht tatsächlich relativ weit zurück. Troja war die erste Ruinenstätte überhaupt, die ich besucht habe. Damals war ich noch ein Fünft- oder Sechstklässler. Und ich war auf Anhieb fasziniert davon. Generell war ich schon recht früh von Geschichte begeistert.



(Theater Aspendos; ©Turhan Boydak)

Als Kind und Jugendlicher natürlich vor allem von weit zurückreichenden Kulturen und Epochen wie dem alten Ägypten, der Bronzezeit oder dem antiken Griechenland und Rom. Neben der historischen Bedeutung fand ich die Geschichten aus jenen Zeiten einfach sehr spannend und interessant, da sie zum Teil wie aus einer anderen Welt erscheinen. Die verschiedenen Götter, die Rituale, die Heldensagen. Mir ging das zumindest immer so. Wenn ich Ruinenstätten besichtige, auf den Überresten alter Straßen und Wege gehe oder vor größtenteils zerfallenen Gebäuden aus der Antike stehe, löst das in mir ein ganz besonderes Gefühl aus.


(Perge; © Turhan Boydak)

Dann stelle ich mir automatisch vor, wie die Menschen aus diesen Zeiten, Tausende Jahre vor mir an der selben Stelle gestanden haben, das selbe Gebäude angeschaut haben oder auf den selben Stein getreten sind. Dieses Gefühl erzeugt bei mir beinahe schon Gänsehaut. Das geht mir heute noch so, wenn ich mich an geschichtlich bedeutenden Orten aufhalte. Ganz unabhängig von Troja. Seien es die Ruinen in Troja, Ephesus, das Forum Romanum oder ähnliche Orte mit historischem Bezug. Im Grunde hat mich Geschichte im Allgemeinen und Troja im Speziellen seit meinem ersten Besuch in Troja begleitet und nicht mehr losgelassen.



Wie kam dir die Idee zum Roman?
Auslöser für die Idee zu "Der Troja-Code" war mein Bruder. Er war bereits in einer frühen Phase meiner Jugend auch derjenige, der mich nachhaltig in meinem Interesse für Geschichte geprägt hat. Da wir dieses Hobby gemeinsam haben, kommt es auch immer wieder vor, dass wir über Geschichte diskutieren. Bei einem dieser Gespräche berichtete er mir von den Thesen des deutschen Geoarchäologen Eberhard Zangger.


(Troja; © Turhan Boydak)

Am Ende der Bronzezeit um 1200 v. Chr. gab es eine Vielzahl von einschneidenden Ereignissen im östlichen Mittelmeerraum, die bis zum heutigen Tag von Historikern nicht abschließend geklärt sind. Darunter fällt unter anderem auch der von Homer beschriebene Trojanische Krieg.


(Trojanisches Pferd; © Turhan Boydak)

Zanggers These liefert eine historische Rekonstruktion dieser Ereignisse am Ende der Bronzezeit und gleichzeitig eine mögliche Erklärung für die noch offenen Fragen der Mittelmeerarchäologie. Ich war von seinen Erklärungen auf Anhieb so fasziniert, dass ich mich in den folgenden Tagen intensiver mit Zanggers Thesen beschäftigt habe. Diese Geschichte wollte ich schließlich erzählen, eingebettet in das Gerüst eines hoffentlich spannenden und unterhaltsamen Thrillers. Eben der Troja-Code.



Warum hat du zu Schreiben begonnen? Viele Autor/innen schreiben vorher ja schon sehr lange Kurzgeschichten oder dergleichen bis sie sich an den Roman wagen. Bei dir ist das anders.
Ich habe vor dem Troja-Code tatsächlich nicht geschrieben. Die Idee hierzu war also gleichzeitig auch der Auslöser für mich, mit dem Schreiben zu beginnen. Das warum ist ganz einfach zu erklären. Ich liebe spannende Geschichten und natürlich hatte ich vor diesem Roman bereits eine hohe Affinität zu Büchern. Genauer gesagt generell zu Geschichten. Egal ob als Buch, Film oder andere Erzählformen. Und die Geschichte des Troja-Codes in Form eines Thrillers zu erzählen, lag für mich daher nahe. Am Anfang wollte ich aber vor allem wissen, ob ich überhaupt ein Buch schreiben kann. Quasi ganz für mich im stillen Kämmerlein. Dabei habe ich dann sehr schnell festgestellt, wieviel Spaß mir das Schreiben macht. Und darum habe ich nach "Der Troja-Code" gleich weitergemacht, bin beim Schreiben geblieben, aus meinem Kämmerlein rausgegangen und habe mich nach einem Verlag für mein erstes Buch umgesehen.



(Das Foto zeigt Turhan Boydak beim Unterzeichnen des Vertrags; © Turhan Boydak)

Dein Thriller ist dann bei dotbooks gelandet. Wie hat sich das ergeben?
Von einem guten Freund habe ich eher zufällig erfahren, dass einer seiner ehemaligen Verlagskollegen bei einem neu gegründeten eBook-Verlag in München begonnen hatte. Wie sich später herausstellte war das Herr Sonderhüsken, Programmleiter im dotbooks Verlag. So ist der erste Kontakt zustande gekommen. Danach nahm es den üblichen Verlauf: Exposé, Leseprobe und erste Gespräche. Meiner Lektorin, Frau Förster, hat es glücklicherweise gefallen, und so kam es schließlich zur Zusammenarbeit mit dem dotbooks Verlag. Für mich ein echter Glücksfall, denn die Leidenschaft, mit der in diesem Verlag über Bücher und Geschichten gesprochen und an diesen gearbeitet wird, hat mich nachhaltig beeindruckt und zugleich angesteckt.



(Istanbul, Bosporus; Foto ©Turhan Boydak)

Erzähl mal, wie genau bist du bei der Recherche zum Thema vorgegangen?
Wie bereits erwähnt waren die Thesen von Eberhard Zangger Ausgangspunkt für die Idee zu "Der Troja-Code". Also lag es nahe, dass ich mich zuerst mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten und Thesen beschäftigen wollte. Der erste Schritt der Recherche war somit das Studium seiner veröffentlichten Fachliteratur und Sachbücher. Das allein war übrigens schon sehr spannend. Darüber hinaus habe ich noch weitere Fachbücher gewälzt, die sich mit der Bronzezeit und der Antike beschäftigen. Auch wenn es sich bei "Der Troja-Code" um keinen historischen Roman, sondern um einen Gegenwarts-Thriller handelt, wollte ich zunächst das Gefühl haben einigermaßen sattelfest zu sein, was die historischen Fakten und Thesen über diese Epochen der Menschheitsgeschichte betrifft.


(Istanbul Galaturm; © Turhan Boydak)

Verfeinert habe ich dieses Wissen mit Recherchen im Internet (vor allem wissenschaftliche Abhandlungen) und durch das stundenlange Studium von Fernsehdokumentationen, die sich mit diesen Zeitabschnitten beschäftigen. Erst danach habe ich die detaillierte Handlung des Thrillers erdacht. Die Schauplätze musste ich im Übrigen nicht gesondert recherchieren, da sie mir bereits alle von früheren Reisen in die Türkei bestens bekannt waren.




(Istanbul; Hagia Sophia; © Turhan Boydak)

Du bist ja eigentlich Chemiker. Läge ein Chemie-Thriller da nicht auf der Hand?
Gut recherchiert :-). Denn ich habe tatsächlich Chemie studiert. Allerdings bin ich nach meinem Abschluss beruflich auf diesem Gebiet nie tätig gewesen. Gegen Ende meiner Studienzeit erreichte der Internetboom zunehmend seinen ersten Höhepunkt.


(Istanbul: Großer Basar; ©Turhan Boydak)

Dieser hatte mich so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich die Chemie sozusagen an den Nagel gehängt habe, noch bevor ich damit richtig begonnen hatte. Stattdessen habe mich seinerzeit der Internet-Branche zugewandt.


(Istanbul: Großer Basar;© Turhan boydak)


Allerdings haben mich auch ein paar Freunde schon gefragt, ob ich mein verbliebenes chemisches Wissen nicht in meinen Büchern anwenden wolle. Bislang hat sich das noch nicht ergeben, aber wer weiß. Vielleicht lasse ich mich von der Chemie ja doch noch zu der einen oder anderen Mordvariante in einem meiner noch kommenden Bücher inspirieren :-).




(©Turhan Boydak)

„Der Troja Code“ war auf Platz 8 der THALIA Bestsellerliste. Wie hast du dich gefühlt, als du das zum ersten Mal gesehen hast?
Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass ich da ganz cool geblieben bin. Schließlich ist "Der Troja-Code" mein erstes Buch. Und auch wenn es mir selber aus naheliegenden Gründen sehr gut gefällt, habe ich mit diesem Erfolg nicht rechnen können. Das war schon ein tolles Gefühl, sein Buch in einer Bestsellerliste zu entdecken. Zu wissen, dass viele mir persönlich nicht bekannte Menschen, mein Buch lesen, ist schon besonders. An jenem Tag war ein Dauerlächeln in meinem Gesicht zumindest garantiert. Für dieses Gefühl kann ich mich nur wiederholt bei allen Lesern bedanken.



(Istanbul Ciragan Palace; © Turhan Boydak)
Schreibst du schon an einem zweiten Buch? Wenn ja, worum geht es diesmal?
In der Tat brüte ich sogar schon über dem dritten. Denn mit der Arbeit am zweiten Buch habe ich bereits relativ schnell nach dem Troja-Code begonnen. Nummer zwei ist also schon abgeschlossen und wird ebenfalls im dotbooks Verlag erscheinen, worüber ich mich schon sehr freue. Der genaue Veröffentlichungstermin ist noch nicht final festgelegt, aber er wird irgendwann im Frühjahr liegen. Auch wenn es sich erneut um einen Verschwörungs-Thriller handelt, ist die Story eine ganz andere im Vergleich zum Troja-Code. In meinem zweiten Thriller spielen weit zurückreichende historische Zusammenhänge gar keine Rolle. Es ist ein thematisch modern ausgelegter Thriller, der überwiegend in den USA angesiedelt ist. Ich bin da tatsächlich ein wenig abergläubisch und spreche im Grunde nicht so gerne über unveröffentlichte Bücher. Ich hoffe, du verzeihst mir daher, wenn ich bei dieser Frage nicht weiter ins Detail gehe.




(Der Autor vor dem Topkapi Palast in Istanbul; ©Turhan Boydak)


Natürlich. Was möchtest du als Autor noch erreichen?
Ich empfinde es nach wie vor als großes Privileg, dass meine bisherigen Bücher veröffentlicht werden. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Es gehört schließlich auch sicherlich eine große Portion Glück dazu, dem richtigen Verlag zum richtigen Zeitpunkt das passende Manuskript zu schicken. Und damit dann auch noch auf fruchtbaren Boden zu stoßen. Ich habe daher keine harten Ziele auf meinem Weg als Autor. Ich wünsche mir einfach, dass meine Geschichten auch weiterhin Interesse wecken und veröffentlicht werden dürfen. Ich bin ja noch relativ neu in diesem Beruf tätig und möchte vor allem noch viel lernen, um auch zukünftig meine Leserschaft gut unterhalten zu können. Denn darum geht es mir in erster Linie. Ich schreibe Geschichten, die unterhalten sollen. Geschichten, die hoffentlich spannend sind und mit denen meine Leserinnen und Leser einfach eine gute Zeit verbringen können. Wenn mir das bei vielen Lesern jetzt schon gelingen sollte und ich das zukünftig immer öfter schaffen könnte, wäre das das größte Kompliment was man mir als Autor machen kann. Schließlich ist das auch mein ganz eigener Anspruch an einen Thriller. Dass er mich gut unterhält. Und das idealerweise natürlich mit einer Idee, die als neu und interessant wahrgenommen wird.



(Istanbul; © Turhan Boydak)

Du lebst in München und Zürich. Wo fühlst du dich mehr zu Hause?
Das sind beides sehr schöne und inspirierende Städte. Aber da ich zum einen schon fast 15 Jahre in München lebe, kenne ich die Stadt einfach viel besser als Zürich. Zum anderen wohnt auch meine Familie in München. Und für mich ist das der ausschlaggebende Punkt, wo ich mich am ehesten zu Hause fühle. Das entscheidende für mich sind die Menschen, mit denen ich an einem Ort bin. Familie und/oder Freunde. Erst im Zusammenspiel mit anderen gewinnt ein Ort an Besonderheit. Das könnte München, Zürich oder auch eine von vielen anderen Städten sein. Zumindest empfinde ich das so. Für einen Aufenthalt kann ich beide Städte jedoch ohne Einschränkung sehr empfehlen.



Welche Hobbies hast du?
Klingt es zu sehr nach Poesie-Album, wenn ich sage: lesen, Sport treiben und Filme schauen :-)? Nein, im Ernst. Neben meiner Leidenschaft für Bücher und Geschichte, bin ich tatsächlich ein sehr großer Fan des Kinofilms. In meiner Jugend ist es auch schon mal vorgekommen, dass ich zweimal am selben Tag ins Kino gegangen. Damit ich aber nicht zu sehr nach einem seltsamen Zeitgenossen klinge, muss ich hinzufügen, dass das sehr selten passiert ist und vor allem dass es in diesen Fällen nicht der gleiche Film war.

Bei mir kam das schon vor, dass ich mir einen Film öfter angesehen habe. Ich war früher immer mit einer ganzen Clique im Kino, danach haben wir immer über die Filme diskutiert. Ich kann die Begeisterung also verstehen. Aber rede nur weiter.
Wie schon gesagt begeistern mich viele Formen von Erzählungen und Geschichten. Darüber hinaus reise ich sehr gerne und verknüpfe dies oft auch mit meinem Hobby für Geschichte, in dem ich so oft es die Zeit zulässt auch Orte mit historischer Bedeutung besuche.


(Der Autor in Rom; © Turhan Boydak)


Allerdings bin ich vor knapp zwei Jahren Vater einer Tochter geworden und meine Frau und ich erwarten aktuell Nachwuchs Nummer 2, so dass ich in meiner verbleibenden freien Zeit vorläufig anderweitig auf Trab gehalten werde :-). Auch das ist ein großes Abenteuer, das mich jeden Tag aufs Neue staunen lässt.




(Istanbul; Topkapi Palast; © Turhan Boydak)


Ach das ist doch große Klasse. Herzliche Glückwunsch zum zweiten Baby und ich hoffe, dir bleibt immer genug Zeit zum Schreiben! Lieber Turhan, vielen Dank für das Gespräch! Und natürlich weiterhin viel Erfolg und jede Menge Musenküsse.


Und wenn ihr jetzt schon gespannt seid auf das Buch, dann wisst ihr ja was jetzt kommt. Richtig! Diesen Roman könnt ihr wieder ergattern.
Sagt mir dafür einfach, welchen Verschwörungsthriller ihr zuletzt gelesen habt, oder welchen Film zu einem derartigen Thema ihr gesehen habt, und was ihr an solchen Theorien interessant findet.

Ich freue mich auf eure Kommentare.


Vorerst könnt ihr euch ein Interview mit dem Autor angucken und die Hörprobe.
Die Links zu den Videos findet ihr wie immer am Ende des Artikels.



Und hier geht´s zur XXL Leseprobe, für alle, die schon einen ersten Blick ins Buch werfen wollen:
http://www.dotbooks.de/e-book/232971/xxl-leseprobe-der-troja-code

Wollt ihr mehr über den Autor wissen, folgt ihm auf facebook oder besucht seine Website:

Die Website des Autors: www.der-troja-code.de
Der Autor auf Facebook: www.facebook.com/turhanboydak.de



Bis bald bei „Lies und plausch“!

Eure Jenny