Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Montag, 20.01.2014, 17:25

Liebe Leser/innen,

jetzt geht es wieder nach Österreich zur Autorin Clementine Skorpil.


Clementine Skorpil, geboren am 19. 12. 1964 in Graz, studierte Sinologie und Geschichte an der Universität Wien. Während des Studiums absolvierte sie ein Auslandssemester in Taiwan, an der Shifan Universität in Taibei. Zusätzlich zur modernen chinesischen Hochsprache studierte sie dort auch klassisches Chinesisch.

In ihrer Diplomarbeit untersuchte sie den Topos des Todes in chinesischer Lyrik des 17. Jahrhunderts (Titel der Arbeit: Der lange Schlaf - wer könnte ihm entgehen). Für diese Arbeit übersetzte sie sechzig Gedichte ins Deutsche, von denen ein Großteil bis dato in keiner anderen europäischen Sprache vorliegt. Ihr besonderes Interesse gilt generell der frühen Qing-Zeit (zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts), in der auch der historische Kriminalroman Fuchsgeister angesiedelt ist.


Nach dem Studium arbeitete Clementine Skorpil als Lektorin in dem Wiener Sachbuch-Verlag Holzhausen. Zu den betreuten Autoren und Autorinnen gehörten namhafte österreichische JournalistInnen und WissenschaftlerInnen, aber auch Größen der Kunstszene, wie der Maler Franz Ringel, die Opernsängerin Ileana Cotrubas oder der große Kunstsammler Wilfried Daim.

Danach wechselte sie ins renommierte Max Reinhardt Seminar, wo sie für Disposition, Öffentlichkeitsarbeit und die Erstellung der Programmhefte zuständig war.

Seit Anfang 2000 ist sie selbständige Journalistin, Lektorin und Publizistin. 2004 übernahm sie die Niederösterreich-Redaktion für die Zeitschrift if - Informationen für die Frauen. Seit 2008 lektoriert sie für die Tageszeitung "Die Presse".

Clementine Skorpil ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann Helmut in Neulengbach in Niederösterreich. Am 18. Juni 2007 brachte sie ihre Zwillinge Josefine und Antonin zur Welt.




In ihrer Freizeit liest sie gern und viel (vor allem Historisches), geht in die Oper und ins Theater, hört Musik und singt in zwei Chören, nämlich beim Vet.Med.Chor und bei Eichgraben Vokal. Im Vet.Med.Chor hat sie ihren Mann Helmut kennen gelernt.


Beim Zeilen.lauf-Literaturwettbewerb 2012, der im Rahmen des Kulturfestivals art.experience stattfindet, wurde der Text "Marche funèbre" von Clementine Skorpil auf den ersten Platz gereiht.


Beim von Vöslauer und dem "Schaufenster/Die Presse" ausgeschriebenen Literaturwettbewerb zum Thema "Sommerfrische" wurde der Text "Passion" von Clementine Skorpil von der Jury auf den ersten Platz gereiht.
Im Spätsommer in der Waldkabane 209 entstand der Text "Luft holen". Eine sehr intensive Kurzgeschichte, bei der einem eher die Luft wegbleibt. Diese wurde nun im Schaufenster veröffentlicht.


Weitere Kurzgeschichten finden sich in den Anthologien „Tatort Beisl“
Tatort Friedhof“
(beide im Falter Verlag erschienen)


„Kühner Kosmos“ (Landbeck Verlag)

und „Die Form der Zeit-8 Geschichten“ (Achter Verlag).




2013 ist Clementine Skorpils neuer Roman „Gefallene Blüten“ im Ariadne Verlag erschienen. Ich habe das Buch gelesen. Hier mein Eindruck:




Ein Mädchen mit großen Füßen kann gehen, wohin es will...

Eine Rezension von Jennifer B. Wind

>Für jedes Paar gebundener Füße ein Eimer voller Tränen.<
(Altes chinesisches Sprichwort)

»Ai Ping hält sich nicht an die Regeln, heißt es im Dorf. Wenn andere Frauen in den Frauengemächern des ersten Stockes sitzen und sticken oder weben, ihren Kindern Geschichten erzählen oder darauf achten, dass die Bediensteten keine Eier stehlen oder ein Stück Stoff in die Taschen stecken, läuft Ai Ping im Dorf die Gassen auf und ab. Den ganzen Tag. Das war immer so. Sie lässt sich nicht einmal tragen. Abends tun ihr die blutenden Füße weh. Sie isst nichts mehr, sondern legt sich aufs Bett und schläft ein. Doch am nächsten Tag rennt sie wieder durch die Gassen.«


Mit dieser lebhaften Schilderung beginnt Clementine Skorpils neuer Roman ›Gefallene Blüten‹, nach ›Die Harmonie im Kerker des Mandarin‹(Edition Hochfeld 2011) ihr zweiter historischer Kriminalroman, der im asiatischen Raum spielt.

>Gefallene Blüten< spielt im Jahre 1926 in der chinesischen >Stadt über dem Meer< Shanghai, die damals als schicker Hot-Spot mit besonderem Flair galt, in der sich jede Menge ausländischer Künstler und Intellektuelle tummelten. Sie wurde aber auch von der Unterwelt beherrscht, den so genannten Triaden, die man sich ähnlich vorzustellen hat, wie Chicagos Mafia-Banden in den 20er- und 30er-Jahren. Mehrere Gangs, vor allem die führende Green Gang, mit dem gefürchteten Anführer Du Yuesheng, kurz >Großohr Du< genannt, machten Shanghai mit florierendem Opiumhandel, Prostitution und illegalem Glückspiel unsicher.

Kriminalromane aus dem Ariadne Verlag gelten schon lange als Tipp für alle, die das Besondere lieben. Else Laudan hat schon manches Ausnahme-Talent entdeckt und gefördert. Clementine Skorpil steht schon seit mehreren Jahren für anspruchsvolle Geschichten abseits des Mainstreams. Sie hat mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht, die bereits mit Preisen ausgezeichnet wurden. Ihre Texte machen immer wieder Menschen sichtbar, die am Rand der Gesellschaft stehen oder standen.


Auch in >Gefallene Blüten< steht eine ungewöhnliche Heldin im Mittelpunkt des Geschehens: Ai Ping, die ihre Enkeltochter Pflaumenblüte sucht. Die alte Dame hat gebundene Füße, so genannte Lotusfüße, die im alten China als Inbegriff der Erotik galten. Clementine Skorpil schafft es eindrucksvoll zu beschreiben, wie leidvoll jeder einzelne Schritt für Ai Ping ist. Das Binden der Füße galt zu dieser Zeit eigentlich schon als abgeschafft, wurde aber im Verborgenen noch viele Jahre weitergeführt. Erst Mao Zedong, der sich im Buch von seiner lyrischen Seite zeigt, schaffte es 1949 nach der Gründung der Volksrepublik China diese grausame Tradition abzuschaffen. 1988 schloss die letzte Lotus-Schuhfabrik ihre Pforten.
Beim Binden wurden die Füße und Zehengelenke mehrmals gebrochen und die vier kleinen Zehen mit straffen Bandagen unter den Fuß gebunden. Im Idealfall sollte der Fuß unter den Bandagen zierlich und klein erscheinen und an eine Mondsichel erinnern. Drei chinesische >Cun< – rund zehn Zentimeter – war das Idealmaß, das nach der, bis zu 15 Jahre dauernden Tortur, erreicht werden sollte. Mit dem brutalen Bandagieren wurde im Alter von fünf bis acht Jahren begonnen. (Nur in ländlichen Gebieten wurde oft auf das Binden verzichtet, da man die Mädchen als Arbeitskräfte auf dem Feld benötigte.)

Normal gehen, geschweige denn weite Strecken zurücklegen, konnten die Frauen mit diesen Lotus- oder Lilienfüßen aber nicht mehr. Gemäß den Moralvorstellungen der Zeit war es für wohlhabende verheiratete Frauen unschicklich, sich außerhalb des Hauses aufzuhalten. Gebundene Füße hatten aber auch den Vorteil die Frauen leichter disziplinieren zu können und ihre Rolle auf den häuslichen Bereich zu konzentrieren. Durch das Unvermögen sich ausreichend zu bewegen, nahmen diese Frauen an Gewicht zu, was ein weiteres Schönheitsideal zu dieser Zeit war.


Doch Ai Ping ist anders, wie schon der Prolog beweist. Die Heldin in Clementine Skorpils Roman denkt nicht daran still zu sitzen. Sie ist schon als Kind eine Kämpferin und läuft trotz Schmerzen den ganzen Tag durch das Dorf, bis das Blut aus den Bandagen tropft. Jegliche Maßregelungen der Mutter prallen an ihr ab. Sie lässt sich nicht mästen, bleibt daher dünn. Eine Rebellin von Anfang an. Auch im hohen Alter geht sie ihren eigenen Weg, zudem ist sie gebildet, des Lesens und Schreibens mächtig.


Ihr zur Seite stellt die Autorin Lou Mang, einen 25-jährigen Studenten, der Marx und Engels verehrt und im Kommunismus die Chance sieht, China von den Imperialmächten und der Kriminalität zu befreien. Er ist somit das krasse Gegenteil von Ai Ping. Die Autorin erklärt diese ungleiche Paarung im Nachwort: Im dedektiven Unternehmen ist sie quasi der Kopf, er die Füße. Sie ist eine kluge, lebenserfahrene Frau, er ein Idealist, dem jedoch sein Denken in den festgefahrenen Kategorien, die die Ideologie, vorgibt, ein bisschen die Sicht auf die Realität verstellt. So muss er etwa feststellen, dass es nicht ganz einfach ist, sich politisch korrekt zu verlieben, dass sich die Emotionen nicht daran halten, was die Geisteshaltung vorgibt! Statt der Proletarierin wird eine Nobelprostituierte zum Objekt der Begierde.

Am Beginn des Romans wird der Komprador Liu Er ermordet aufgefunden. Die Suche Ai Pings nach Pflaumenblüte führt zu den Kurtisanenhäusern ins Reich der >wilden Hennen<. Ist Pflaumenblüte wirklich eine von ihnen? Und hat sie etwas mit dem Mord an Liu Er zu tun? Schon bald befinden sich Lou Mang und Ai Ping mitten im Sumpf des Verbrechens, der Korruption und der Gewalt.

Clementine Skorpil ist hier ein außergewöhnlicher Roman gelungen. Sie schafft es, fundierte historische Persönlichkeiten und Ereignisse mit einem fiktiven und mitreißenden Krimiplot zu verstricken. Ihre Figuren sind liebevoll gezeichnet, agieren stets authentisch und glaubhaft. Zudem taucht man, dank ihrer perfekten Beschreibungen, regelrecht in die Schauplätze ein und verschmilzt beim Lesen geradezu mit der exotischen Atmosphäre. Man meint den Schmutz aus den Gassen auf den Fußsohlen kleben zu spüren; man hustet im Opiumdunst mit den Protagonisten um die Wette. Man vermeint den schwülstigen Geruch in den Kurtisanenhäusern zu vernehmen und die kommunistischen Parolen zu hören.

>Gefallene Blüten< ist ein Erlebnis für alle Sinne. Die Autorin hat nicht nur das soziale Elend der Stadt beschrieben, sondern auch darauf hingewiesen, dass die ersten Opfer von sozialer Not immer die Kinder sind.
Die Dialoge sind an die Zeit und den Ort angepasst. Dankenswerterweise wurden einige chinesische Namen eingespart, indem Skorpil die Kurtisanen mit >eingedeutschten< Namen versieht. Trotzdem ist dies kein Roman, den man nebenbei oder beim Einschlafen lesen kann. Er erfordert vollste Aufmerksamkeit, besonders am Anfang dauert es einige Zeit bis man sich gemerkt hat, wer hinter welchem Namen steckt. Um das zu erleichtern findet sich am Anfang des Romans eine Personenbeschreibung. Die Kapitelüberschriften sind mit chinesischen Schriftzeichen versehen. Die Kapitel selbst angenehm kurz, die Perspektivewechsel moderat, nur kapitelweise.

Dieser Krimi hebt sich wohltuend aus der Masse ab. Er ist nicht nur spannend, voller actionreicher Szenen, sondern auch lehrreich. Man erfährt jede Menge faszinierender Details über Land und Leute jener Zeit. Dafür sorgt auch das ausführliche Nachwort der Autorin.


Gefallene Blüten
Von Clementine Skorpil
Argument Verlag/Ariadne, 2013
ISBN: 978-3-86754-212-8
12,40 Euro




Im Jahr 2011 ist ihr Roman „Die Harmonie im Kerker des Mandarin“ in der Edition Hochfeld erschienen. Es handelt sich hierbei um die Wiederauflage ihres Debüts „Fuchsgeister“.




Zum Buch:
Vom Jesuitenkolleg in der Neuhauserstraße in München nach Rom und von dort weiter ins sagenumwobene Reich der Mitte. Ferdinand Bayrhammer - in China Pater Bai genannt - zeichnet Karten für den mächtigen Kaiser Kangxi in Peking. Eines Tages liegt sein bester Freund erschlagen in seiner Zelle. Wer hat Giuseppe Reni umgebracht? Warum musste er sterben? Und wer wird der Nächste sein?

Als sich Kreisrichter Wang Wenming 1693 in Beijing aufhält, wird er von Kaiser Kangxi persönlich beauftragt, den Mord an dem Jesuiten aufzuklären. Doch gleich zu Beginn stößt er auf Widerstände. Mächtige Männer scheinen verhindern zu wollen, dass Wang den Fall löst. Bald wird er sogar in den Machtkampf des ersten und des vierten Prinzen hineingezogen, die erbittert um die Thronfolge kämpfen. Haben sie etwas mit dem Mord zu tun? Oder mit dem an einem Straßenjungen, der sich als Lustknabe in den Etablissements der südlichen Vorstadt herumtrieb? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen?



Wenn ihr mehr über die Autorin und ihre Bücher wissen wollt, dann guckt euch ihre Website an:
www.skorpil.at

Bis Bald auf Lies und plausch!

Eure Jenny