Lies und (p)lausch

Krimi- und Drehbuchautorin Jennifer B. Wind liest, talkt und rezensiert für mywoman.at

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Dienstag, 14.01.2014, 13:59

Liebe Leser/innen,

heute stelle ich euch ein Marie H. Berger vor, die kriminelle Geschichten spinnt.



Marie H. Berger wurde 1965 in Deutschland geboren. Dort lebt sie mit ihrer Familie an der Bergstrasse Nähe Heidelberg. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter. Ein vierbeiniges Familienmitglied gehört ebenso dazu.
Hauptberuflich ist sie im Controlling verhaftet. Sie arbeitete als Konzerncontrollerin, baute ein Vertriebscontrolling auf, hielt EDV-Seminare ab und arbeitet heute als Personalcontrollerin.

Im Herbst 2013 ist ihr erster Thriller „Gute Nacht, Frau Holle“ beim Bookshouse-Verlag erschienen. Damit schlägt sie die erste Seite ihrer schriftstellerischen Vita auf. Sie bezeichnet diese als ihre »dunkle Seite«, die erstmals mit Mitte vierzig an die Oberfläche drängte.

Sie begann sehr früh mit der Schreiberei. In der sechsten Klasse habe sie einen Aufsatz aufs Papier gebracht, der den Klassenlehrer am Ende des Textes in eine für die Schüler witzige, doch für ihn peinliche Situation bringen sollte, ohne ihn bloßzustellen. Als sie die Arbeit mit der Note »Sehr gut« zurückbekam und den Text vorlesen durfte, hatte sie ihren ersten Fan in der Tasche. Ihren Deutschlehrer.

In der Folge und über Jahrzehnte hinweg erblickten eine stattliche Anzahl Tagebücher sowie kurze Texte das trübe Licht der privaten Schublade. Hiernach folgte zu einem späteren Zeitpunkt ein eigener Blog mit vergnüglichen Texten, Gedichten und Lebensbetrachtungen. Später schrieb die Autorin für verschiedene Online- und Printzeitungen Kolumnen mit Humor und Ironie, welche ebenfalls zu ihrem Repertoire gehören.



Schreiben ist für sie eine reizvolle Komposition von Beobachtungen, Fantasie und Herausforderung;
Marie H. Berger führt uns in Abgründe der menschlichen Seele


Die Autorin ist der Überzeugung, dass die goldene Mitte in allen Lebenslagen erstrebenswert sei. Das gilt auch für ihre schriftstellerische Tätigkeit. Jeder Agonist benötigt einen Antagonisten. Das hat die Natur so vorgesehen. Ein gerades Aufrichten ist nur möglich, wenn sowohl die eine als auch die andere Seite des Skelettes die entsprechend ausgebildete Muskulatur aufweist.

Überwiegt eine Seite, geht der Mensch krumm. Siegt das Böse über das Gute, wird niemand so recht glücklich. Demnach kann der Antagonist des Humors nur der Thrill sein.


So arbeitet Marie H. Berger zurzeit an dem Plot eines Thrillers, der die universelle Relevanz aller Lebensform zum Mittelpunkt innehat, und das Thema der Perfektion in der Mathematik aufgreift. Die Autorin verweist dabei auf ein Zitat von Galileo Galilei. »Das Buch der Natur ist mit mathematischen Symbolen geschrieben.« Und die stecken in jedem von uns.


Voriges Jahr ist also Marie H. Bergers erster Thriller „Gute Nacht, Frau Holle“ erschienen:
Worum geht es?

EINE UNHEIMLICHE FRAU.
RÄTSELHAFTE MUSKELKRÄMPFE.
UND MÜTTER, DIE KEINE SIND.

Kristin Menzel ist eine attraktive junge Frau, mit dem Talent, Männer um den Finger zu wickeln. Die Suche nach Mr. Right wird überschattet von psychischen Problemen ihrer Freundin Lina Goldberg, die glaubt, von einer unheimlichen Frau verfolgt zu werden. Mit aller Kraft steht Kristin ihr zur Seite und versucht, Linas irreale Ängste zu durchleuchten.
Bei einem Brand in einem Kiosk entgehen die Freundinnen nur knapp einer Katastrophe. Als kurz darauf ein kleines Buch mit brisantem Inhalt in ihrem Briefkasten liegt, gerät Kristin in einen gefährlichen Strudel der Ereignisse, der sie unaufhaltsam in die Tiefe zieht.



Ich habe das Buch „Gute Nacht, Frau Holle“ für euch gelesen.

Hier ist mein persönlicher Eindruck:



Gute Nacht, Frau Holle



Von Marie H. Berger
bookshouse Verlag, 2013

"Was fürchtest du dich mein liebes Kind? Bleib bei mir. Wenn du alle Arbeit im Hause ordentlich tun willst, soll es dir gut gehen. ”
(Aus dem Märchen „Frau Holle“; Gebrüder Grimm)


„Gute Nacht, Frau Holle” ist das Thrillerdebut von Marie H. Berger, das im relativ neuen bookshouse Verlag als Taschenbuch, E-book und E-Stick erschienen ist.

Im Mittelpunkt stehen die Freundinnen Kristin Menzel und Lina Goldberg. Kristin ist eine hübsche junge Frau, die ihren Mister Right noch nicht gefunden, aber Spaß am Suchen hat. Lina Goldmann hingegen wird von der Angst beherrscht, sie würde von einer unheimlichen Frau namens Ariana verfolgt werden. Niemand will ihr so recht glauben, auch Kristin versucht alles, um Lina davon zu überzeugen, dass ihre Ängste irrational sind.

Doch Lina quält noch etwas anderes. Seit ihrer Kindheit leidet sie unter unerklärlichen und sehr schmerzhaften Muskelkrämpfen, die sie wie aus dem Nichts überfallen. Kein Arzt findet jedoch die Ursache. Von ihrer Großmutter erhält sie einen Lederbeutel mit herb riechenden Kräutern, die sie vor dem Bösen schützen sollen. Doch weiß ihre Großmutter mehr, und warum ist ihr Ariana auf den Fersen?

Als das Kiosk plötzlich brennt, können sich die Freundinnen nur mit Müh und Not retten und dann liegt auf einmal ein seltsames Büchlein im Briefkasten...


Schon der Prolog lässt einem die Haare zu Berge stehen und da stehen sie auch wieder in der zweiten Hälfte. Anfangs hat man das Gefühl einen heiteren Frauenroman zu lesen, da die Kommunikation zwischen den Frauen teilweilse sehr humorvoll und locker abläuft. Erst in der zweiten Hälfte kommt richtiges Thrillerfeeling auf und die Spannung erreicht ein hohes Niveau, wo sie bis zum Schluss dann auch bleibt. Oft ist nicht klar, wer Protagonist oder Antagonist ist, beziehungsweise auf welcher Seite die Personen stehen, da wird der eine oder andere Leser am Ende sicher überrascht sein, denn in diesem Thriller ist nichts wie es scheint und alle Familien haben jede Menge (dunkler) Geheimnisse.

Die Sprache ist klar und direkt. Die Autorin beschönigt nichts, sondern beschreibt die Gewalttaten sehr detailiert, bis zur Schwelle des Erträglichen. Wer weiß, dass er einen gewissen Ekelfaktor und viel Blut nicht aushält, sollte um diesen Thriller einen Bogen machen, denn er ist eher etwas für hartgesottene Thrillerfans.

Gottlob kommt man zwischendurch zum Luftholen. Dafür sorgen die beinahe poetisch geschriebenen Liebesszenen und Erotiksequenzen, liebevoll gezeichnete Hauptpersonen und sympathische Nebenfiguren wie Lukas Weber. Die Figuren sind bildhaft gezeichnet, man kann sich gut in die jeweilige Person, in deren Gedanken- und Gefühlswelt hineinversetzen.


„Gute Nacht, Frau Holle” ist wie der Titel vermuten lässt, keineswegs ein Märchen und auch keine Lektüre, die man vor dem Schlafen gehen lesen sollte. Im Gegenteil!

Marie H. Berger legt ein Klassethrillerdebüt vor, das noch lange nachhallt und für mindestens eine schlaflose Nacht sorgt.

Fazit: Absolut lesenswerte Thrillerkost vom Feinsten!


Eine besondere Beigabe im Taschenbuch ist ein Gutschein des Delano (Beach-Bar & Restaurant am Waidsee Weinheim) für einen Cocktail mit dem vielversprechenden Namen „Bloody Holle“. Wie funktioniert es? Buch kaufen, mitnehmen, abstempeln lassen und den Cocktail geniessen.




Jetzt seid ihr bestimmt schon sehr gespannt auf das Buch, das ihr natürlich auch wieder ergattern könnt.

Zwei signierte Exemplare warten auf euch.

Beantwortet mir dafür eine Frage:

In Marie H. Bergers Roman kommt ein Märchen vor. Welches Märchen habt ihr als Kind geliebt, und warum?


Wenn ihr mehr über die Autorin wissen wollt und keines ihrer Bücher mehr verpassen wollt, dann folgt ihr doch auf facebook oder twitter und schaut auf der Website vorbei: http://mariehaberger.blogspot.co.at/ , auf der bookshouse Autorenseite: http://www.bookshouse.de/buecher/Gute_Nacht__Frau_Holle/


Bis bald bei Lies und plausch!

Eure Jenny